Aus diesem Grund erteilte Model Gisele Bündchen Victoria’s Secret eine Absage

Hannah Sommer
Freie Autorin für Yahoo Style
Bereits mit 19 Jahren modelte Gisele Bündchen als Dessous-Model für Victoria’s Secret. (Bild: Getty Images)

Gisele Bündchen schwebte seit ihrem 19. Lebensjahr mit den berühmten Engelsflügeln über den Laufsteg von Victoria’s Secret – bis sie ihren Vertrag im Jahr 2006 nicht mehr verlängerte. In ihrem neuen Buch “Lessons: My Path to a Meaningful Life” verrät sie den Grund für ihre Entscheidung.

Mit 19 lief Gisele Bündchen zum ersten Mal für Victoria’s Secret in Unterwäsche und High Heels über den Laufsteg. Damals war die heute 38-Jährige noch weit davon entfernt, eines der meistbezahlten Models weltweit zu werden. Damals sei sie überaus “glücklich” über diese Chance und die finanzielle Sicherheit gewesen, wie sie in ihrem Buch beschreibt. Der jährliche Gehaltscheck hätte schließlich 80 Prozent ihrer gesamten Einnahmen ausgemacht.


“Neue Kampagne von Arezzo”

In den folgenden Jahren hätte sich die Einstellung des Models zu ihrem Job für das Dessous-Label allerdings verändert: “In den ersten fünf Jahren fühlte ich mich beim Modeln in Dessous wohl, aber im Laufe der Zeit war das immer weniger der Fall, als ich in Bikini oder Tanga über den Laufsteg lief und fotografiert wurde”, schreibt Gisele Bündchen. Daraufhin hätte sie sich nur noch einen “Schleier oder Flügel” gewünscht, um sich zu verdecken.

Das Model ließ das Los entscheiden

Als es schließlich darum ging, ihren Modelvertrag für das Label zu verlängern, war sich Gisele Bündchen unsicher, ob sie weitermachen sollte. Die Entscheidung fiel ihr nicht leicht – und so überlegte sie sich eine ganz besondere Methode, um sich für oder gegen eine Verlängerung des Vertrags mit Victoria’s Secret zu entscheiden: das Losverfahren.


“Ihr seid meine tägliche Inspiration. Ich liebe euch. #family #love”

Das Model zerknüllte zwei Zettel mit den Worten “Ja” und “Nein” darauf und legte sie in eine leere Teetasse. “Ich habe die Augen geschlossen und beschlossen: Welchen Zettel ich auch immer ziehe, es wird die richtige und beste Entscheidung sein.” Bis heute sei sie zufrieden mit der Entscheidung, die der gezogene Zettel mit dem “Nein” darauf für sie getroffen hatte. Denn es sei die Antwort gewesen, die sie “unbewusst hatte hören wollen”.