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Better Life: Schälen von Mandarinen - das sollte man vermeiden

Die Mandarine schälen und dann direkt von der Hand in den Mund? Lieber nicht! (Symbolbild: Getty Images)
Die Mandarine schälen und dann direkt von der Hand in den Mund? Lieber nicht! (Symbolbild: Getty Images)

Ob als leckere Zutat im heißen Punsch oder Vitaminkick zwischendurch: Zitrusfrüchte wie Mandarinen sind im Winter äußerst beliebt. Doch beim Schälen gibt es eine wichtige Sache, die viele nicht beachten.

Vor allem mit Weihnachten verbinden wir den süßen, frischen Geschmack von Mandarinen. Doch bei den meisten ist die Zitrusfrucht ein gesunder Begleiter für den gesamten Winter, weil sie nicht nur eine Extra-Portion Vitamin C für ein stabiles Immunsystem liefern, sondern auch sonst wahre Nährstoffbomben sind.

Viele Menschen schätzen sie auch wegen ihrer leichten Handhabung. Messer oder sonstige Hilfsmittel sind zum Schälen nicht nötig, und auch das Waschen sparen sich die meisten, da die Schalen ohnehin im Abfall landen. Doch hier machen die meisten Menschen einen Fehler, denn Hygiene ist auch bei Zitrusfrüchten wie Mandarinen wichtig.

Mandarinen: Nicht nur Frucht, sondern auch Hände waschen

Zitrusfrüchte haben zum Schutz vor Umwelteinflüssen eine robuste Schale und eine natürliche Wachsschicht. Letztere geht allerdings unmittelbar nach der Ernte beim ersten Reinigungsvorgang verloren. Das macht die Früchte anfällig für Schimmel, weswegen sie nachträglich mit sogenannten Überzugsmitteln behandelt werden, wie der Verbraucherservice Bayern erklärt.

Dazu gehören sowohl natürliche, gesundheitlich unbedenkliche Mittel wie Bienenwachs, Candellilawachs oder Schellack, einem Ausscheidungsprodukt der Gummischildlaus. Doch häufig werden auch ein gesundheitlich bedenklicher Braunkohleextrakt verwendet oder pilzabtötende Koservierungsmittel wie Biphenyl, Orthophenylphenol, Natriumorthophenylphenol oder Thiabendazol.

Relevant halten die meisten diese Mittel nur, wenn die Schale der Zitrusfrucht verwendet wird, beispielsweise beim Backen. Doch wie die Verbraucherzentrale Bayern warnt, können diese beim Schälen auch an die Hände gelangen und beim anschließenden Essen schließlich in den Mund. Die Ernährungsexpertin Andrea Danitschek von der Organisation rät daher dazu, Zitrusfrüchte wie Mandarinen vor dem Schälen nicht nur unter warmem Wasser abzuwaschen und mit einem Papiertuch abzureiben, sondern auch nach dem Schälen die Hände zu waschen. "Das ist besonders wichtig bei Kindern", betont sie.

Auch gut zu wissen: Wie die Mandarine in die Dose gelangt. Mehr dazu im Video:

Schale wird mitverzehrt? Dann nur Bio

Nicht notwendig ist dies bei Mandarinen aus Bio-Anbau - bei diesem sind Konservierungsstoffe nicht zugelassen. Zudem ist als Überzugsmittel bei Bio-Früchten nur Carnaubawachs erlaubt, das aus der brasilianischen Wachspalme gewonnen wird.

Wird die Schale verwendet, sei es beim Backen, als Dekoration von Gerichten oder für Cocktails, sollte man eine Bio-Frucht ebenfalls abwaschen und -reiben, um das Wachs zu entfernen. Schalen von Zitrusfrüchten, die mit Konservierungsmitteln behandelt wurden, sollten möglichst gar nicht verzehrt werden - ob abgewaschen oder nicht.