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Breaking Good: Buch nach 43 Jahren an Bibliothek zurückgegeben

Die gute(n) Nachricht(en) am Morgen!

Guten Morgen! Oder guten Morgääähn? Ganz egal ob motivierter Frühaufsteher oder absoluter Morgenmuffel: Mit unserem täglichen Yahoo Breaking Good möchten wir dir das erste Lächeln des Tages ins Gesicht zaubern. Und beweisen: Es gibt sie immer noch – gute Nachrichten, gute Menschen und natürlich gute Laune. Yahoo wünscht dir viel Spaß mit unseren Happy News und einen glücklichen Tag! Heute: Ein Buch wird nach 43 Jahren abgegeben, Kolumbien bekommt Kulturgut zurück und Stromae beschert uns einen guten Tag.

🤗Happy News des Tages

Die Bibliothek: Ein Paradies für alle Bücherwürmer. Da kann man sich gerne übernehmen und zu viel ausleihen. (Bild: Getty Images)
Die Bibliothek: Ein Paradies für alle Bücherwürmer. Da kann man sich gerne übernehmen und zu viel ausleihen. (Symbolbild: Getty Images)

Buch nach 43 Jahren an Bibliothek zurückgegeben

Leihfrist - der Endgegner jedes Menschen, der schon einmal ein Buch in der Bibliothek ausgeliehen hat. Wer kennt es nicht? Man packt sich den Arm voll mit wundervollen Büchern und freut sich darauf, diese zu lesen. Aber dann kriegt man nicht alle in der Zeit durch – weil 38 Bücher einfach zu viel sind für einen zweiwöchigen Urlaub. Die Anzahl an möglichen Fristverlängerungen ist bereits bis zum Maximum ausgereizt, also heißt es: Buch zurückgeben oder Versäumnisgebühren zahlen. Oder nicht?

"Mission Erde": Warum jeder das Buch von Robert Marc Lehmann lesen sollte

Den gleichen Struggle muss eine Person im US-amerikanischen Illinois gehabt haben. Denn die Bibliothekar*innen in der Bezirksbibliothek von Niles-Maine waren sehr überrascht, als das Buch "The Moons of Jupiter" von Margaret K. Wetterer nach 43 Jahren wieder aufgetaucht ist. Das Buch wurde anonym nach der Öffnungszeit in den Einwurfkasten gelegt – zu groß war wahrscheinlich die Angst, die Versäumnisgebühren zahlen zu müssen. Denn nach 43 Jahren betragen die laut einer Bibliothekarin – basierend auf der Bußgeldtabelle von 1980 – 316,66 US-Dollar.

Dieses Buch wurde heute nach 43 Jahren zurückgegeben! Auf der Grundlage der Bußgeldtabelle von 1980 würde der Kunde der Bibliothek 316,66 $ an überfälligen Gebühren schulden. Zum Glück sind wir seit 2020 eine gebührenfreie Bibliothek!

"Zum Glück sind wir seit 2020 eine gebührenfreie Bibliothek", schreibt die Bibliothek in einem Instagram-Post. Wer das Buch abgegeben hat, wird immer ein Geheimnis bleiben, da die aktuellen Aufzeichnungen der Bibliothek nicht so weit zurückreichen. Glück gehabt!

🎵 Song des Tages

Bonne journée - Ein guter Tag

Manchmal musst du einfach unanständig optimistisch sein und gezielt mit dem rechten Fuß aufstehen! Denn dann wartet vielleicht ein "Bonne journée" also ein guter Tag auf dich! Der belgische Künstler Stromae schildert in dem Song vom Album "Multitude" den perfekten Tag voller Sonne, Freudentänze und Kekse. Dass nicht jeder Tag so sein kann – das erklärt er in seinem Lied "Mauvaise journée", also dem schlechten Tag. Aber wir wollen heute mal nur auf die guten Tage schauen!

🗞️Gute-Laune-Schlagzeile des Tages

Die hölzernen Masken werden für rituelle Gesänge und Tänze verwendet. (Bild: Getty Images)
Die hölzernen Masken werden für rituelle Gesänge und Tänze verwendet. (Bild: Getty Images)

Deutschland gibt rituelle Kogi-Masken an Kolumbien zurück

1915 hat der Ethnologe Konrad Preuss zwei hölzerne Masken aus der Sierra Nevada de Santa Marta nach Berlin gebracht. Wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verkündete, werden die rituellen Artefakte 2023 nach jahrelangem Vorlauf aus dem Bestand des Berliner Ethnologischen Museums an Kolumbien zurückgegeben. Bereits 2022 hat Kolumbien offiziell um die Rückgabe gebeten – nach reiflicher Überlegung habe man sich zur Rückgabe entschlossen, erklärte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger.

Schaden im Museum: Museumswärter ruiniert Million-Dollar-Gemälde, weil ihm langweilig ist

Die Masken stammen laut der Wissenschaftler*innen aus der Mitte des 15. Jahrhunderts und werden als "Sonnenmaske" (Mama Uakai) oder "Großsonnenmaske" (Mama Nuikukui Uakai) bezeichnet, wie das Museum erläuterte. Die Masken sollen für rituelle Tänze und Gesänge in Tempeln verwendet werden – zum Zweck der spirituellen Heilung und des Wohlergehens des eigenen Volkes und der ganzen Welt.

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