Buckingham Palast: Dieser Raum hat eine Geheimtür

Ann-Catherin Karg
·Freie Journalistin

Mit 93 Jahren ist Elizabeth II. noch immer im Dienst, gönnt sich aber jeden Sommer eine Auszeit, die sie im schottischen Schloss Balmoral verbringt. In dieser Zeit dürfen Besucher einige Räume besichtigen, die sonst tabu sind. Mindestens einer davon wartet mit einem ziemlich coolen Extra auf.

Den White Drawing Room im Buckingham Palace kennen wir aus den Weihnachtsansprachen der Queen. (Bild: Getty Images)
Den White Drawing Room im Buckingham Palace kennen wir aus den Weihnachtsansprachen der Queen. (Bild: Getty Images)

Wer sich über die Aktivitäten der Queen gerne auf dem Laufenden hält, hat den White Drawing Room im Buckingham Palace bestimmt schon einmal gesehen. Viel Weiß und noch mehr Gold findet man in dem prächtigen Saal, in dem alljährlich die Weihnachtsansprache der Queen aufgezeichnet wird, Besucher wie das spanische Königspaar Felipe und Letizia empfangen werden oder die Royals sich vor offiziellen Anlässen oder zum gemeinsamen Fotoshooting versammeln.

Im Buckingham-Palast gibt es 19 Prunkräume für offizielle Anlässe

Der White Drawing Room ist einer von 19 offiziellen und repräsentativen Räumen, genannt State Rooms, die es im Buckingham Palast gibt, und „wahrscheinlich der prachtvollste“, schreibt der Royal Collection Trust auf Instagram.

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Dazu kündigt er an, dass die Räume vom 20. Juli bis zum 29. September 2019 besichtigt werden können. Die Queen und ihr Mann Prinz Philip befinden sich dann wie jedes Jahr auf Schloss Balmoral in Schottland, ihrer Sommerresidenz.

Der Spiegel ist eigentlich eine Tür, die Deko festgeklebt

Gerade im White Drawing Room lohnt sich für die Besucher ein genauer Blick, denn darin gibt es etwas, das nicht nur ziemlich praktisch ist, sondern auch den wenigsten bekannt: Eine Geheimtür, durch die man in die privaten Gemächer der Queen gelangt. Diese befindet sich hinter dem großen goldenen Spiegel und der Kommode, auf der zum Beispiel ein vergoldeter Kerzenständer steht.

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Der aber ist festgeklebt, damit er nicht herunterfällt, wenn die Tür von der einen oder anderen Seite geöffnet wird. Wer jetzt frohlockt und denkt, er könne bei der Besichtigung einen Blick in die Privaträume der Royals erhaschen, wird aber leider enttäuscht. Besucher dürfen zwar hinter die Tür blicken, bekommen aber nur eine direkt dahinter liegende zweite Tür zu Gesicht.

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