Das kam gar nicht gut an: Junger Mann verkündet Verlobung bei Beerdigung seiner Schwester

Ein Mann musste im Internet harsche Kritik einstecken, nachdem er für die Bekanntgabe seiner Verlobung den unpassendsten Zeitpunkt gewählt hatte, den man sich vorstellen kann: Die Beerdigung eines engen Familienmitgliedes.

Die Bekanntgabe einer Verlobung ist eigentlich eine schöne Sache (Bild: Getty Images)

Der 19-jährige fragte in einem mittlerweile gelöschten Thread bei Reddit um Rat, nachdem seine Familie wütend auf seine absurde Entscheidung reagiert hatte, seine Verlobung bei der Beerdigung seiner Stiefschwester bekanntzugeben.

Er erklärte zunächst, dass der Großteil seiner Familie in verschiedenen US-Staaten oder sogar Ländern wohne. Als er sich verlobte, hielt er es zunächst geheim, denn er wollte den Leuten die guten Nachrichten persönlich überbringen. „Meine Freundin und ich sind wegen der Beerdigung nach Kalifornien geflogen. Es war quasi ein Familientreffen“, schrieb er. „Unter anderen Umständen wäre das der perfekte Zeitpunkt gewesen, unsere Verlobung bekanntzugeben, aber es fühlte sich nicht richtig an, weil alle am Trauern waren.“

Sein Instinkt war also richtig

Er sagte dann, dass er angenommen hatte, nach dem Gottesdienst sei die „Stimmung besser geworden“, denn die Leute lachten und erinnerten sich. Er entschied sich also zu einem Toast, um damit die Neuigkeiten zu verkünden. „Ich hatte mit Applaus und Jubel gerechnet, aber der ganze Saal verstummte“, sagte er. Er und seine Verlobte wurden gebeten, zu gehen. Er berichtete, dass er dann SMS von Familienmitgliedern erhielt, in denen es hieß, er hätte die Beerdigung für seine Zwecke genutzt und dass sie nicht zur Hochzeit kommen würden. Nun wisse er nicht mehr weiter.

Die Reaktionen

Wie erwartet waren die meisten Leute jedoch der Meinung, dass es definitiv ein Fehler war und dass er das Timing besser hätte überlegen sollen.

„Du bist das Arschloch. Du bist aufgestanden und hast bei einer Beerdigung einen TOAST ausgesprochen, um deine Verlobung bekanntzugeben!! Die Beerdigung eines jungen Mädchens, das niemals heiraten wird, nie wieder einen Geburtstag oder irgendeine andere Feierlichkeit erleben wird. Und das findest du okay??“, hieß es in einem wütenden Kommentar.

„Wow, es hört sich so an, als ob es ihm egal sei, dass seine Schwester mit VIERZEHN gestorben ist. Und selbst wenn du es nicht bei einer Beerdigung bekanntgibst: Eine Verlobung mit 19 nach fünfmonatiger Beziehung ist bestimmt nichts, von dem die meisten Angehörigen begeistert sein würden“, so ein anderer scharfer Kommentar.

Jemand drittes fügte hinzu: “Wow, Menschen haben unbegrenzte Fähigkeiten, ich-bezogen zu sein.“

Manche waren der Meinung, dass er die Gelegenheit hätte nutzen können, es einigen wichtigen Angehörigen in einem ruhigen Moment zu erzählen, anstatt groß darauf anstoßen zu wollen.

„Ich glaube nicht, dass es an sich falsch ist, es ein paar Leuten in Ruhe zu erzählen, aber eine große Geste mit Toast daraus zu machen ist ekelhaft“, hieß es in einem Kommentar.

Kristine Tarbert


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