Die nackte Wahrheit: 15 Sex-Fragen, die sie bisher nicht zu stellen wagten

Sex - bekanntlich die schönste Nebensache der Welt - gehört zu den Themen, über die man stundenlang reden, kichern und fachsimpeln könnte. Manche pikanten Themen behält man aber dennoch lieber für sich, zu groß ist die Gefahr, dass sie einem die Schamesröte ins Gesicht treiben. Kommt Ihnen bekannt vor? Wir beantworten Ihnen 15 Sexfragen, die Sie bisher nicht zu stellen wagten.

Frage: Kann eine Frau mit einer größeren Klitoris schneller zum Orgasmus kommen?

Antwort: Ganz klar nein. Egal wie groß der „kleine Hügel“, so die Übersetzung aus dem Altgriechischen, ausgebildet ist – die Anzahl der Nervenenden bleibt immer gleich und liegt bei jeder Frau bei rund 8000.

Frage: Wie viele Kalorien verbrennt man eigentlich beim Sex?

Antwort: Nun ja, das kommt ganz darauf an. Wenn Sie’s lieber ruhig angehen lassen, liegt der Verbrauch bei rund 150 Kalorien in 20 Minuten. Paare, die ordentlich den Lattenrost quietschen lassen, können mehr als das Doppelte komme. 300-350 Kalorien sind keine Seltenheit. Klingt besser als eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer, oder?

Frage: Wie lange kann eine Erektion andauern?

Antwort: Normalerweise ist nach etwa einer Stunde bei den meisten Männern Schluss – sofern sie nicht die Unterstützung einer kleinen, blauen Pille in Anspruch genommen haben. Vorsicht: Bleibt sein bestes Stück ohne Hilfsmittel zwei, drei Stunden oder noch länger steif (Priapismus), sollte Ihr Liebster besser einen Arzt aufsuchen, denn einer Dauererektion können ernsthafte Erkrankungen zu Grunde liegen.

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Frage: Wieso finden wir einen Klaps oder Haareziehen beim Sex nicht schmerzhaft? 

Antwort: Dass es zwischen den Kissen manchmal ganz schön heftig zur Sache geht, liegt an der damit verbundenen Endorphinausschüttung unseres Körpers. Die Glückshormone unterdrücken Schmerzen und sorgen dafür, dass wir uns richtig gut fühlen. Deswegen empfinden wir eine etwas härtere Gangart beim Sex auch nicht als unangenehm, sondern als schön versaut und aufregend.

Frage: Stimmt es, dass Sperma eine antidepressive Wirkung besitzt?

Antwort: Tatsächlich gibt es Studien, die zeigen, dass Sperma eine stimmungshebende Wirkung besitzt. Der Effekt ist allerdings eher gering und die Untersuchungen sind in der Wissenschaft höchst umstritten. Sperma hin oder her - was wir sicher wissen: Sex macht glücklich und kann schlechte Laune im Nu beheben.

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Frage: Kann man Sex haben, während man schläft?

Antwort: Ja, das ist tatsächlich möglich. Die erotische Aktivität während des Schlafs nennt sich Sexsomnia. Die Schlafstörung sorgt dafür, dass Betroffene sich ihrem Bettgefährten in eindeutiger Absicht nähern und teilweise sogar Sex mit ihm haben.

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Jedoch erwachen sie währenddessen nicht aus dem Non-REM-Schlaf (sind also nicht bei Bewusstsein) und können sich nach dem Aufwachen oft nicht mehr an das kleine Zwischenspiel erinnern.

Frage: Fühlt sich Sex mit einem unbeschnittenen Mann anders an?

Antwort: Ein wenig. Die Bewegungen der Vorhaut nehmen manche Damen als kleine Extra-Stimmulation wahr.

Frage: Wie merkt man, ob ein Penis gebrochen ist?

Antwort:
Allein der Gedanke an einen Penisbruch löst bei vielen Männern Übelkeit aus. Dass es wirklich ernst ist, kann man hören: Wenn sein bestes Stück bricht, geht das meist mit einem gruselig knackenden Geräusch einher. Dann verfärbt sich der Penis sofort und schwillt wegen des entstehenden Blutergusses stark an.

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Frage: Was ist eine „japanische Tanzhose“?

Antwort:
Darunter verstehen Eingeweihte ein Höschen aus Latex, Leder oder Gummi, in dessen Schritt ein Dildo oder Vibrator eingearbeitet ist. Frauen, die diesen Slip tragen, werden kontinuierlich stimuliert, ganz egal, ob sie gerade in im Büro, beim Shoppen oder bei der Hausarbeit sind.

Frage: Worauf kommt es an – auf die Länge oder auf den Umfang?

Antwort: So einfach lässt sich diese Frage nicht beantworten. Klar, ein dicker Penis wird intensiver gefühlt als ein schmaler. Ist sein bestes Stück eher schmal, aber dafür von stattlicher Länge, kann ein Mann damit wunderbar bestimmte Lustspots wie den G-Punkt oder den A-Punkt stimulieren.

Auf der anderen Seite empfinden es viele Frauen als unangenehm und sogar schmerzhaft, wenn ein langer Penis gegen den Gebärmuttermund stößt. Die Geschmäcker sind eben verschieden.

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Frage: Was ist eigentlich „Russisch“

Antwort: Dahinter verbergen sich gleich zwei Sex-Praktiken. „Russisch“ steht zum einen für die lustvolle Massage des Intimbereichs mit Öl. Zum anderen bezeichnet es aber auch den so genannten Schenkelsex. Beim Schenkelverkehr reibt der Mann seinen Penis zwischen den Oberschenkeln einer anderen Person.

Frage: Und was ist „Schwedisch“?

Antwort: Auch die Bezeichnung „Schwedisch“ steht für zwei Sex-Praktiken: Einerseits meint „Schwedisch“ die gegenseitige Masturbation mit der Hand oder mit Sexspielzeug. „Schwedisch“ kann aber auch eine spezielle Technik bezeichnen: Dabei umfasst die Frau den Penis - und zwar so, dass die Eichel von der Vorhaut freigelegt ist. Anschließend dringt der Mann in die Frau ein. Das Resultat: Ein schnellerer Orgasmus, da die Eichel frei liegt und so intensiver gereizt wird.

Frage: Haben Männer einen G-Punkt?

Antwort: Männer haben zwar keinen G-Punkt im eigentlichen Sinne, aber zumindest eine ähnlich empfindliche, erogene Zone: die Prostata. Massiert man die walnussgroße Drüse, löst das bei vielen Männern einen Megaorgasmus aus.

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Frage: Wird der Penis im Alter kleiner?

Antwort: Auch wenn vielen Männern diese Antwort nicht passen wird: Ja, das wird er. Länge und Breite nehmen mit zunehmendem Alter ab.

Frage: Empfinden Männer alle Vaginas gleich?

Antwort: Nein. Tatsächlich haben die Herren der Schöpfung bei manchen Frauen das Gefühl, die Vagina sei besonders eng. Der Grund: die Beckenbodenmuskulatur. Je trainierter sie ist, desto intensiver fühlt es sich beim Sex für den Mann an. Gutes Training: Dreimal täglich 30-mal anspannen.

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