DIY-Beauty: Wie funktioniert ein Sugar Scrub?

·Freie Journalistin

Streichelzarte Haut und ein frischer Glow: Mit einem Peeling bekommt deine Haut einen Frischekick, der sie zum Strahlen bringt. Einen Sugar Scrub, also ein Peeling aus Zucker, kannst du ganz easy selbst machen – die Zutaten hast du garantiert zu Hause!

Ein Sugar Scrub reinigt die Haut, verfeinert die Poren, fördert die Durchblutung und kurbelt die Zellerneuerung an.
Ein Sugar Scrub reinigt die Haut, verfeinert die Poren, fördert die Durchblutung und kurbelt die Zellerneuerung an. (Bild: Getty Images)

Zucker für die Haut – das soll gesund sein? Ja, wenn er von außen wirkt und nicht von innen. Denn die feinen Kristalle des Zuckers eignen sich hervorragend, um der Haut eine sanfte Abreibung zu verpassen. Im Beauty-Jargon sprechen wir eher von einem Peeling oder, wie in diesem speziellen Fall, von einem Sugar Scrub, also einem Zucker-Peeling.

Was ist ein Sugar Scrub?

Grundsätzlich haben alle Peelings dasselbe Wirkungsprinzip: Sowohl bei einem physikalischen Peeling (z. B. mit einem Schwämmchen oder einer Peelingbürste), bei einem chemischen Peeling (z. B. mit einer säurehaltigen Chemikalie wie Glykolsäure) oder eben einem manuellen Scrub werden abgestorbene Hautzellen entfernt.

Je nachdem, welches Peeling verwendet wird, werden der Haut zugleich verschiedene Pflegestoffe zugeführt. Beim Sugar Scrub ist, wie der Name schon sagt, Zucker die Grundkomponente. Angerührt wird das Peeling mit einem Öl – hinzu kommen je nach Belieben weitere Zutaten.

Das Grundrezept: So mischst du dein eigenes Sugar Scrub

Eines vorweg: Ein Peeling kann am ganzen Körper angewendet werden, allerdings empfehlen wir, für ein Gesichtspeeling sehr feine Körner zu verwenden, für ein Hand-, Fuß- oder Körperpeeling kannst du auf Zucker mit einer gröberen Körnung zurückgreifen.

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Für das Sugar Scrub werden rund 100 Gramm Zucker mit drei bis vier Esslöffeln Öl gemischt. Je nach persönlicher Vorliebe kannst du Olivenöl, Hanföl, Weizenkeimöl, Sanddornöl, Hagebuttenöl oder Calendulaöl verwenden. Optional können weitere Zutaten, z.B. Kaffeesatz, Honig, Kräuter, Heilerde oder ätherische Öle hinzugefügt werden.

Das Zuckerpeeling wird am besten in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt und ist im Kühlschrank mehrere Wochen lang haltbar.

Darum sollten wir unsere Haut peelen

Ein Peeling befreit die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen. Ja, dieser Prozess findet auch auf ganz natürliche Weise und von selbst statt – dauert aber in der Regel rund 28 Tage. Dann hat sich die oberste Hautschicht erneuert. Mit einer Peeling-Anwendung kann man diesen natürlichen Prozess unterstützen und beschleunigen. Das Ergebnis: weiche, reine und strahlende Haut. Es gibt dabei verschiedene Varianten für Körper, Hände und Füße.

Das Sugar Scrub wird auf die gereinigte, noch feuchte Haut aufgetragen, sanft einmassiert und anschließend mit klarem Wasser abgespült. Ölreste kannst du mit einem Tuch entfernen oder sanft in die Haut einmassieren.

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Aber Achtung, wie bei allem gilt: regelmäßige Anwendung ja, aber bitte nicht übertreiben! Wird zu oft gepeelt, schwächt das die natürliche Schutzbarriere der Haut. Vor allem empfindliche, sensible Haut reagiert dann schnell gereizt.

Das also gilt es beim Peeling zu beachten:

  • Die Haut, vor allem im Gesicht, nur ein bis maximal zwei Mal pro Woche peelen.

  • Nach dem Sugar Scrub ist die Haut optimal vorbereitet, um andere Pflegeprodukte aufzunehmen, also gönne ihr ein Serum, eine Maske oder viel Feuchtigkeit mittels eines Moisturizers.

  • Da die Haut durch das Scrub etwas "angeraut" wird, empfiehlt es sich für eine optimale Regeneration, abends zu peelen. Morgens oder tagsüber sollte nach dem Peeling unbedingt (wie eigentlich immer!) Sonnenschutz mit einem ausreichend hohen LSF aufgetragen werden.

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