Ehepaar bestellt Kleider und bekommt 25.000 Ecstasy-Pillen

Ann-Catherin Karg
Freie Journalistin

Überraschungen beim Online-Shopping beschränken sich normalerweise auf falsche Größen oder merkwürdige Schnitte, doch bei einem Paar aus Österreich war die Konfusion erheblich größer. Statt zweier Kleider wurden ihm zwei Pakete voller Ecstasy geliefert.

Ein Paar erlebte bei seiner Online-Bestellung eine böse Überraschung (Symbolbild: Getty Images)

Eine 58-jährige Frau aus Linz und ihr 59-jähriger Mann bestellten im Internet zwei Kleider, die ihnen aus den Niederlanden geliefert werden sollten. Tatsächlich erhielten die beiden wenig später Post. Bereits beim Empfang wunderten sie sich über das erstaunliche Gewicht eines der Pakete, doch noch größer war die Überraschung beim Öffnen. Statt Klamotten fanden die Österreicher Ecstasy-Tabletten in rauen Mengen.

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Das Paket war für einen Mann in Schottland bestimmt

Nach der Lieferung, die schon Anfang Mai stattgefunden hat, brachten die beiden das Paket zurück zur Post. Dort wurde dann die Polizei verständigt, die den Fall jetzt publik gemacht hat. Sie teilte mit, dass der eigentliche Empfänger zwischenzeitlich in Schottland ausfindig gemacht und verhaftet wurde.

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In Australien gab es einen ähnlichen Fall

Ein ganz ähnliches Erlebnis hatte vor ein paar Monaten ein Ehepaar, das in einem Vorort von Melbourne lebt. Die Senioren bekamen ein Paket geliefert, in dem sich zahlreiche Beutel mit einem weißen Pulver befanden. Daraufhin alarmierten sie die Polizei, die schnell dahinter kam, dass es sich bei dem Pulver um Methamphetamin handelte, das auch Crystal Meth genannt wird.

Die insgesamt 20 Kilo der synthetischen Droge waren umgerechnet um die 6,2 Millionen Euro (!) wert. Die Polizei ging davon aus, dass der Absender die falsche Adresse auf das Paket geschrieben hatte. Stunden später nahmen die Beamten einen Mann in einem rund 60 Kilometer entfernten Vorort fest, in dessen Haus sie weitere 20 Kilogramm Crystal Meth gefunden hatten.

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