Gar nicht so himmlisch: Geheimnisse einer Flugbegleiterin

·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Der Job der Flugbegleiterin oder des Flugbegleiters gilt noch immer als glamourös und "himmlisch" - nach diesen Geheimnissen, die eine ehemalige Stewardess mit "Metro" geteilt hat, dürftest du das ein bisschen anders sehen.

Wenige Berufe haben so einen verführerischen Ruf wie der der Flugbegleiterin. (Bild: Getty)
Wenige Berufe haben so einen verführerischen Ruf wie der der Flugbegleiterin. (Bild: Getty)

Hygiene über Bord

Die anonyme Flugbegleiterin hält die Hygiene in Flugzeugen für bedenklich. Die Sitzbezüge würden demnach lediglich ausgetauscht, wenn sie sichtbar dreckig sind – oder sich auf ihnen erbrochen wurde. 

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Auch möchte sie den Passagieren davon abraten, barfuß zu den Toiletten zu gehen, wie es wohl einige Gäste tun. "Da die Flugzeuge ständig in Bewegung waren, wurde nur sichtbarer Schmutz weggemacht", verriet sie aus ihrer Erfahrung.

Champagner in der Toilette

Was für eine Verschwendung: Vor der Landung werden alle geöffneten Flaschen geleert – in die Toilette. "Von geöffneten Säften bis zu hin zu den teuersten Flaschen Champagner", so die ehemalige Flugbegleiterin. "Ich hasste es wirklich, das zu tun." 

Hochschummeln funktioniert nicht

Auch ihre Erfahrungen mit den Fluggästen sind interessant. So erzählt sie, dass es nicht selten vorkommt, dass Menschen sich krank stellen, um so einen Platz in der ersten Klasse zu bekommen. Allerdings erklärte sie den angeblich kranken Gästen schnell, dass die Fluggesellschaft sich weigern könnte, sie zu befördern, weil das Risiko zu groß ist, dass sie für medizinische Probleme haften muss. "Sie können sich vorstellen, wie schnell diese Person zu ihrem Platz zurückkehrte und aufhörte sich zu beschweren."

Mehr Tote als Liebe

Passiert leider auch: Dass während eines Fluges jemand stirbt. Und das wohl gar nicht so selten. "Nach meiner persönlichen Erfahrung gibt es mehr Tote als Heiratsanträge", räumt die Ex-Flugbegleiterin mit einer überromantisierten Vorstellung ihres Jobs auf. In ihrer sechsjährigen Karriere hat sie demnach drei Todesfälle, aber nur einen Antrag mitbekommen. 

Von Makeup bis Figur: Alles muss sitzen

Manche Dinge ändern sich nie: Das äußere Erscheinungsbild ist noch immer ein wichtiger Bestandteil des Jobs als Flugbegleiterin. Makeup ist dafür Pflicht: "Ich musste immer Lippenstift, Foundation und Mascara oder Eyeliner tragen. Ich musste auch immer Nagellack tragen", erklärt die ehemalige Stewardess.

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Zur Überwachung gab es eine "Uniform-Abteilung", die die Mitarbeiter unter sich die "Fashion-Polizei" nannten. Zudem gab es einen Gewichts-Management-Plan, den die Flugbegleiter und -begleiterinnen befolgen mussten, wenn sie vom Management oder der "Fashion-Polizei" gemeldet wurden. Dazu gehörte es, einen Ernährungsberater aufzusuchen, der einen geeigneten Diätplan verschreiben würde.

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