"Hopfen und Malz verloren": Pur-Sänger Hartmut Engler hat die Nase voll von Impfgegnern

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Die Corona-Zahlen steigen wieder, doch noch immer sperren sich in Deutschland Millionen gegen eine lebensrettende Impfung. Eine Haltung, die Geimpfte immer weniger verstehen können, zieht sie doch die Pandemie in die Länge. Unter denjenigen, die langsam die Geduld mit den Imfpgegnern verlieren, ist auch Hartmut Engler (59).

Keine Lust mehr auf Diskussionen

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur machte der Sänger der Band Pur ('Abenteuerland') seinem Unmut Luft. Es mache ihn wütend, so der Star, wenn Menschen "sich in dieser Zeit nicht impfen lassen und sich ohne Grund der ganzen Sache entziehen." Besonders ärgert ihn die Faktenresistenz der Querdenker: "Wenn eins und eins nicht mehr zwei sein kann, dann hört bei mir auch die Diskussionsbereitschaft schnell auf. Dann denke ich einfach, dass da Hopfen und Malz verloren ist."

Hartmut Engler zeigt auf die Fakten

Dabei seien es gerade diese Fakten, die für ein besseres Verständnis sorgten, wenn wieder einmal Maßnahmen zum Eindämmen der Seuche getroffen werden müssen, doch das würden Impfgegner missachten. Solidarität käme für ihn vor persönlicher Freiheit. Dass gerade Menschen aus dem Unterhaltungssektor sich besonders leidenschaftlich fürs Impfen einsetzen, ist verständlich: Schließlich steht ihre Branche wieder an vorderster Front der Einschränkungen, sollte es wieder zu Lockdown-Maßnahmen kommen.

Für Hartmut Engler sind es ohnehin schwere Wochen. Nachdem im Sommer bereits der Schlagzeuger Martin Stoeck an Krebs gestorben war, verlor der Musiker vor wenigen Tagen mit der Kantorin Gertrud Maier eine enge Vertraute der Band. In ihrer Kirche hatte Pur jahrelang geübt. "Gute Reise liebe Gertrud!" schrieb Hartmut Engler auf Social Media.

Bild: Malte Ossowski/SVEN SIMON/picture-alliance/Cover Images

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