Kratzende Schals, Mützen und Pullis? So wird Wolle wieder weich

·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Winterkleidung aus Wolle ist zwar wohlig-warm, aber nicht immer auch kuschelig weich: Wolle kann auf Dauer ganz schön kratzig werden, und das wollen wir unserer Haut bei der ohnehin unbequem kalten Luft nicht zumuten. Doch es gibt Tipps und Tricks, mit denen Wolle wieder schön weich wird.

Winterkleidung sieht oft weicher aus, als sie ist - doch es gibt Tricks, mit denen kratzige Wolle wieder geschmeidig wird  (Bild: Getty Images)
Winterkleidung sieht oft weicher aus, als sie ist - doch es gibt Tricks, mit denen kratzige Wolle wieder geschmeidig wird (Bild: Getty Images)

Die Lieblingsmütze scheuert an der Stirn, der Schal reibt auf der Haut und der Wollpulli kratzt unangenehm? Bei dem Naturprodukt Wolle kann schon mal vorkommen: Gerade Schurwolle oder Mohair sind kratzbürstige Materialien, und auch andere Kleidung aus Wolle fühlt sich nicht immer so angenehm auf der Haut an, wie sie aussieht. Doch dagegen kann man etwas tun. 

Das richtige Waschmittel - oder lieber gleich Shampoo

Oft hilft bei kratzender Wolle schon eine Weichmacherkur in Form einer kurzen Handwäsche mit dem richtigen Mittel. Spezielle Wollwaschmittel oder auch Weichspüler können helfen, die Wollfasern wieder glatt und geschmeidig zu machen. 

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Besonders effektiv ist allerdings das Mittel, das auch unsere Haare pflegt und glättet: handelsübliches Haarshampoo. Statt dem Waschmittel einfach Shampoo ins Wasser geben und wie gewohnt waschen. Auch eine Spülung mit Haarkur oder Conditioner hilft gegen kratzige Wolle. 

Ein Hausmittel, das ebenfalls bei unseren Haaren für Glanz und Weichheit sorgt, kann auch bei Wolle gegen lästiges Kratzen helfen: Am Ende einfach einen Schuss Essig ins Spülwasser geben.

Kältekur bei Minusgraden

Ein weiterer Tipp gegen kratzende Wollfasern ist, sie Kälte auszusetzen. Dafür den Schal, die Mütze oder den Pullover einfach in eine Plastiktüte packen und in den Gefrierschrank oder die Tiefkühltruhe legen - am besten mehrere Stunden. Hat es draußen bereits Minusgrade, hilft es auch, die Wolle über Nacht an die frostige Luft zu hängen. 

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Die Kälte hat zur Folge, dass die Wollfasern sich zusammenziehen und sich auf der Haut angenehmer und weicher anfühlen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Teile aus Angora haaren nach einer Frostbehandlung nicht mehr so stark. 

Kratzen vorbeugen: Hitze und direktes Sonnenlicht vermeiden

Überhaupt liebt Wolle es kühl. Sowohl bei der Wäsche sollte das Wasser also lieber handwarm statt heiß gestellt werden, da sich der Stoff sonst verziehen kann und außerdem schneller Fasern und Fuseln verliert, die ebenfalls zum kratzigen Effekt beitragen. 

Und nicht nur der Wäschetrockner ist für Wollkleidung tabu - auch trocknen über der Heizung oder in der Sonne verträgt das Material nicht gut. Stattdessen sollte es behutsam in Form gezogen und liegend sowie schattig an der Luft getrocknet werden. 

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