NASA-Forscherin erwähnt ihren Job auf Dating-App und erhält diese dreiste Nachricht

Jennifer Caprarella
Freie Autorin

Wieso ist so eine Frau noch single? Das könnte man bei Dr. Lauren McKeown denken, denn die Irin ist intelligent, gutaussehend und hat als promovierte Wissenschaftlerin eine beachtliche Karriere hingelegt. Die Antwort auf die Frage lieferte sie nun auf Twitter, wo sie eine Unterhaltung aus einer Dating-App teilte.

Dating-Apps können Spaß machen - oder einem die Lust aufs Daten vollends vermiesen (Bild: Getty Images)

Dr. Lauren McKeown hatte in ihrem Profil auf der Dating-Plattform Hinge als Fun Fact einen früheren Job angegeben - und der kann sich sehen lassen. Die promovierte Planetologin hat schon einmal als Wissenschaftlerin bei der NASA gearbeitet.

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Genau über diesen Fakt kam Lauren mit einem Mann namens Mickey ins Gespräch, der sich im Chat jedoch schnell als unverschämt und sexistisch outete. Zeigte er zunächst noch kindliche Neugier angesichts des weltbekannten Weltraumforschungsinstituts, fragte er schließlich: “Bist du dort die Empfangsdame?” Und schob dann noch hinterher: “Nur ein Scherz, du siehst einigermaßen intelligent aus.”

Keine dieser Sticheleien wollte Lauren auf sich sitzen lassen. “Ich bin immerhin schlau genug, um zu wissen, dass es nicht der beste Einstieg in eine Unterhaltung ist, die Intelligenz einer Frau anhand ihres Aussehens zu messen.” Dann belehrte sie ihn noch über den Wert von Empfangsdamen - darunter auch ihre eigene Mutter, die “die weiseste, inspirierendste und liebenswürdigste Person ist, die ich kenne”.

Kein Einzelfall für NASA-Mitarbeiterinnen

Damit nahm der Kontakt der beiden auch schon sein Ende. Lauren McKeown konnte es sich jedoch nicht verkneifen, den Austausch auf Twitter zu teilen mit dem Zusatz: “Und das, meine Damen und Herren, ist der Grund, weshalb ich noch Single bin.”

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Ehemalige Kolleginnen scheinen Vorkommnisse wie diese nur zu gut zu kennen. Eine NASA-Mitarbeiterin teilte eine Anekdote von ihrem ersten Arbeitstag, an dem ihr jemand ungefragt den Weg zu ihrem vermeintlichen Arbeitsplatz zeigen wollte und sie zum Souvenirladen navigierte.

Auch die Dating-App selbst schaltete sich in die Konversation ein und versicherte, eine Null-Toleranz-Strategie in Sachen beleidigender Kommentare zu pflegen und sich “um die Sache zu kümmern”.