Haariges Problem: Twitter ärgert sich über Flugzeug-Passagier

·Freie Autorin
·Lesedauer: 3 Min.

Flugzeug-Etikette ist eine komplexe Angelegenheit. Schließlich will jeder es auf seiner Reise so bequem wie möglich haben, sollte dabei anderen Passagieren und dem Personal so wenig wie möglich in die Quere kommen. Wie es eindeutig falsch geht, demonstriert ein Fluggast auf Twitter.

Viele Fremde auf engem Raum machen die Reise manchmal schwierig (Symbolbild: Getty IMages)
Viele Fremde auf engem Raum machen die Reise manchmal schwierig (Symbolbild: Getty IMages)

Gibt es Zwist zwischen zwei Flugzeug-Passagieren, geht dieser besonders häufig um die Rückenlehne. Die Meinungen gehen dabei häufig auseinander, ob man nun von seinem Recht, die Lehne zurückzuklappen, ausgiebigen Gebrauch machen oder lieber Rücksicht walten lassen sollte. 

Eindeutig fällt das Urteil jedoch in einem Fall aus, der nun auf Social Media hitzig diskutiert wird: Ein Twitter-User namens Anthony postete das Foto einer Person, die für ihr wallendes Haar offenbar keine andere Möglichkeit sah, als es über die Rückenlehne und damit dem Fluggast hinter ihr vor die Nase zu hängen. Die lange Mähne reicht dabei über den gesamten Klapptisch. 

"Würde euch das auf den Sack gehen?" lautet Anthonys Frage auf Twitter, und die Antwort fällt eindeutig aus. Unmöglich finden die Twitterer das Verhalten des haarigen Fluggastes - und haben zudem einige Vorschläge parat, wie man mit einem solchen Co-Passagier umgehen könnte. 

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"Ich habe selbst langes Haar und würde das nie machen. Und ja, es würde mich stören", heißt es in den Kommentaren. Ein weiterer User schrieb: "Absolut unnötig und noch dazu etwas ekelhaft. Wie würde sie es finden, wenn die Person hinter ihr statt in ein Taschentuch einfach in ihr Haar niesen würde?" 

"Es würde mich nerven, aber nicht so sehr wie sie, wenn sie herausfindet, dass ich die Haare abgeschnitten habe", meint ein weiterer - ein Vorschlag, der von diversen anderen unterstützt wird. "Es würde mir total auf den Sack gehen und ich würde ihr sagen, dass sie ihre Haare bei sich behalten soll. Wenn sie frech wird, würde ich anfangen zu schneiden." 

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Andere erinnerten sich offenbar daran, dass Scheren in Fliegern heutzutage eher Mangelware sind und hatten andere kreative Ideen. "Ich würde da Sachen reinflechten", hieß es weiter, oder: "Ich würde den Tisch vorsichtig ausklappen und dann mit ihren Haaren wieder zumachen." Und: "Ich würde mir Milch bestellen und die 'aus Versehen' über ihre Haare kippen, dann wird sie den Geruch die ganze Reise über nicht mehr los." 

Die meisten Likes bekam die Erinnerung an einen ähnlichen Vorfall, bei dem die Person sich dazu entschloss, die störenden Haare auf eigene Faust zu verschönern: mit Kaugummi, Klebeband, Lutscher und eine Waschung mit heißem Kaffee. 

Nur vereinzelt fanden sich Stimmen, die das alles halb so schlimm fanden: "Wenn ich den Tisch bräuchte, würde ich sie wissen lassen, dass ich kurz mal unter ihre Haare muss. Aber weshalb sollte ich mich ärgern? Der Flug ist doch bald vorbei, und das Leben geht weiter." 

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