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Real Blue NC Kopfhörer im Test: Pakt mit dem Teufel

Den richtigen Kopfhörer zu finden, ist eine Wissenschaft für sich. Warum die Teufel Real Blue NC eine hervorragende Wahl sind, erfährst du hier.

Musik genießen auf dem Kopfhörer (Symbolbild: Getty)
Musik genießen auf dem Kopfhörer (Symbolbild: Getty)

Musik war schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Doch in den letzten Jahren hatte ich es nie geschafft, mir einen hochwertigen Overear-Kopfhörer zuzulegen. Ich besitze zwar Apple Airpods für zwischendurch und kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer zum Einschlafen - aber hochwertige Headphones für das konzentrierte Hören mit Muße fehlten noch in meiner Sammlung.

Immer mal wieder testete ich in Elektromärkten Exemplare verschiedenster Hersteller und Preislagen. Dabei stellte ich fest, dass sich selbst hochpreisige Produkte nicht automatisch als Kaufkandidaten entpuppten. So zog sich das über Monate. Irgendwann kristallisierte sich der Sony WH-1000XM4 als Favorit heraus.

Allerdings waren mir die UVP von ursprünglich ca. 380 Euro und Straßenpreise um 280 Euro immer noch zu teuer, weshalb ich weiter wartete. Als ich dann kurz davor war, zuzuschlagen, stolperte ich über ein komplett anderes Angebot - einige Etagen günstiger: die Teufel Real Blue NC.

Real Blue NC von Teufel
Real Blue NC von Teufel

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Die deutsche Firma Teufel hatte ich schon länger auf dem Schirm, da sie sich ein gutes Image als Hersteller hochwertiger Boxen erarbeitet hat, und ich mir irgendwann ein Teufel-Produkt kaufen wollte. Und da es Black Friday war, der sich stramm dem Ende zuneigte, schlug ich - entgegen meiner zögerlichen Art - bei einem Preis weit unter der UVP von 229,99 EUR einfach zu. Und ich sollte nicht enttäuscht werden.

Hier die Argumente, die für den Teufel Real Blue NC sprechen:

Der Klang hat Wumms

Leute. Die Bässe. Das Problem vieler Kopfhörer: Es fehlt an Power. Und falls Power vorhanden, wird es entweder etwas dumpf oder zu dominant. Das ist bei dem Real Blue nicht der Fall. Er klingt ausgewogen, luftig und dennoch kraftvoll.

Besonders Spaß machen Techno und Elektro, weil hier Bass und räumlicher Klang schön vereint werden.

Anspieltipps:

Effekte: Jean-Michel Jarre - The Heart of Noise, Pt.1

Beat: Bensus7 - Darkhain

Doch auch Liebhaber von Pop, Rock oder Metal kommen auf ihre Kosten:

Bass: Billie Eilish - Therefore I am

Akustik-Gitarre: Nils Lofgren - No Mercy

Metal: Insomnium - The Wanderer

Und wer mit dem Klang noch nicht 100% zufrieden ist, hat noch Vorteil Zwei in der Hinterhand:

Equalizer-App zum Finetuning

Mit der schlichten, aber funktionalen Equalizer App kann man selbst bestimmen, wie tief der Bass brummt und wie dominant die Höhen sein sollen. Einfach, aber effizient.

Teufel Equalizer
Teufel Equalizer

So gibt man seinem Klang den individuellen Schliff.

Lange Akkulaufzeit und erstaunliche Reichweite

Nach dem ersten Hör-Marathon schaute ich am zweiten oder dritten Tag auf den Akkustand und konnte kaum glauben, dass immer noch etwas Energie in dem Teil steckte. 55 Stunden verspricht der Hersteller - bei vollem Noise-Cancelling-Betrieb 41 Stunden. Das kann sich wirklich sehen lassen.

Ebenso hervorhebenswert ist die Reichweite des Kopfhörers. Kürzlich war ich an einer Stelle im Keller, an der ich bei den Airpods schon längst das Signal verloren hätte. Trotzdem lief die Musik munter weiter. Wer Apple in manchen Bereichen schlägt, ist wohl nicht auf dem falschen Weg.

Wenig Kritikpunkte

Neben den oben besprochenen Hauptmerkmalen gibt es noch weitere Pluspunkte: der Kopfhörer sitzt fest, und droht nicht bei jedem Bücken herunter zu rutschen. Für Reisen liegt eine robuste Tasche zur Aufbewahrung bei. Das Noise Cancelling konnte ich noch nicht unter Flugzeugbedingungen checken, wird aber von allen Testern gelobt. Und im normalen Alltag schottet er jedenfalls zuverlässig Außengeräusche ab. Wer darauf verzichten kann, sollte zum kleineren Bruder greifen, dem Teufel Real Blue. Den gibt es aktuell schon für 115 EUR bei einer UVP von 169,99 EUR, während der Teufel Real Blue NC aktuell bei 199,99 EUR steht, immerhin 13% unter der UVP.

Optisch macht er auch etwas her und ist nicht nur - wie der Name vermuten lässt - in Blau erhältlich, sondern auch in Schwarz und Weiß.

Wenn man Minuspunkte sammeln möchte, könnte man den etwas hakeligen und kleinen Joystick-Knopf (über der ANC-Taste) an der Ohrmuschel nennen, über den Titelsprung, Lautstärke und Telefongespräche gesteuert werden können. Jedoch braucht man ihn nicht zwingend und selbst wenn, bekommt man das Handling mit etwas Übung auf Dauer in den Griff.

Teufel Real Blue NC
Teufel Real Blue NC

Fazit

Der Real Blue NC schafft es, dass ich mich manchmal stundenlang in der Musik verliere (nur noch den einen Titel....). Klingen Airpods für sich gesehen absolut ordentlich, mutieren sie im direkten Vergleich zu flachen Streichhölzern und werden vom Real Blue NC (natürlich auch konstruktionsbedingt) dampfhammergleich weggeblasen, ohne stumpf zu klingen.

Mit dem Teufel ist halt nicht zu spaßen.

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