"Schnäppchen des Jahres" entpuppt sich als Online-Shopping-Flop

Merke: Wenn ein Angebot zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist es das in der Regel auch. Eine britische Shopperin musste das am eigenen Leib erfahren, als sie eine hübsche Kommode zu einem einmaligen Preis ergatterte – und dann aus allen Wolken fiel, als diese bei ihr ankam.

Ganz schön kleine Schachtel: Bei der Lieferung fiel der Shopperin auf, dass sie bei dem vermeintlichen Schnäppchen etwas übersehen haben musste (Symbolbild: Getty Images)

Eine stylische Kommode aus Holz für nicht einmal 20 Euro! Siobhan Mcknight aus Großbritannien war so begeistert von diesem Online-Schnäppchen, dass sie sich die Beschreibung der Kommode, die auf der Website “Groupon” für 16,99 Pfund angeboten wurde, gar nicht genauer durchlas. Als das gute Stück dann geliefert wurde, kam die böse Überraschung.

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Denn die Kommode sah zwar genauso aus wie auf den Bildern der Website. Die Sache hatte allerdings den kleinen, aber entscheidenden Haken, dass es sich dabei nicht um ein geräumiges Möbelstück für Kleidung handelte, sondern um eine Miniatur-Version, die man zur Aufbewahrung für Schmuck oder Kleinkram verwenden kann.

Hübsch, nicht wahr? Und kostet noch dazu umgerechnet nicht einmal 20 Euro! Doch die Sache hat einen Haken... (Bild: Facebook/Siobhan Mcknight)

Erst, als die winzige Kommode vor ihr stand, erkannte die glücklose Schnäppchenjägerin, dass sie womöglich doch einen Blick auf die Beschreibung hätte werfen sollen. Doch anstatt sich über ihren Fehler zu ärgern, zeigte sie viel Selbstironie, indem sie ihren Fauxpas auch noch auf Facebook teilte.

Sie ist nicht die einzige, die auf das “Schnäppchen des Jahres” reinfiel

Die Gruppe “DIY on a Budget” (deutsch: DIY für kleine Geldbeutel) ist normalerweise dazu da, sich über günstige Tipps zum Thema Inneneinrichtung und Heimwerken auszutauschen. Als warnendes Beispiel und witzige Anekdote postete Mcknight dort stattdessen ihren Shopping-Fail. “Ich dachte, ich gebe euch mal was zu Lachen”, schrieb sie zu den Fotos der Mini-Schatulle. “Ich kaufte, was ich für das Schnäppchen des Jahres hielt. Und weil ich nun mal ich bin, dachte ich gar nicht daran, mir die Maße oder sowas anzusehen.”

Der Weinflaschen-Maßstab zeigt die wahre Größe des vermeintlichen Möbelstücks (Bild: Facebook/Siobhan Mcknight)

Auf den Fotos habe die Kommode groß ausgesehen, fügte sie kleinlaut hinzu. Doch wie sich herausstellte, ist Siobhan Mcknight nicht die einzige, die auf dieses Angebot hereingefallen ist. “Oh mein Gott, mit ist das auch passiert, mit der exakt gleichen Kommode! Meine Familie fand es zum Totlachen”, schrieb eine Userin in den Kommentaren. “Mir ist der gleiche Fehler passiert, aber meine Tochter liebt das Teil. Sie bewahrt darin Nagellack und Make-up auf.”

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Andere trösteten mit Geschichten von ihren eigenen Shopping-Fails. So war eine Userin zunächst überrascht, als ihr frisch bestellter Teppich in einem Briefumschlag geschickt wurde – sie hatte übersehen, dass er für ein Puppenhaus gedacht war.

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