Schwangere bestellt Kaffee – und der Barista weigert sich, sie zu bedienen

Antonia Wallner
·Freie Autorin

Schwangere ziehen überall Blicke auf sich. Problematisch wird das, wenn selbst ernannte Gesundheitsapostel ins Spiel kommen. Die britische Stand-Up-Comedian Tiffany Stevenson wurde unfreiwillig Zeugin eines solchen Zwischenfalls in einer Starbucks-Filiale. Auf Twitter erzählt sie, was passiert ist.

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In der Schwangerschaft ist Koffein in Maßen durchaus erlaubt. (Symbolbild: Getty Images)

Eine Schwangere bestellt bei Starbucks einen Caramel Macchiato. Der Barista bemerkt ihren Babybauch und fragte, ob sie nicht lieber einen entkoffeinierten Kaffee haben wolle. Die Frau verneint. Darauf der Barista: “Sie sollten aber. Koffein ist schlecht für ihr Baby.“ Die Frau verneint erneut und betont, dass das schon ok sei. Der Starbucks-Mitarbeiter will das nicht akzeptieren und verweigert ihr den gewünschten Kaffee.

Stevenson mischte sich ein

Comedian Stevenson hörte bis hierher zu und beschloss, dem Gesundheitsapostel Kontra zu geben: "Bist du ein Mann, der einer Frau sagen will, was sie in der Schwangerschaft tun und lassen sollte?“

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Laut der Weltgesundheitsorganisation hat der Barista unrecht und die Schwangere sich absolut nichts vorzuwerfen. Sie darf bis zu 300 mg Koffein am Tag zu sich nehmen, was in etwa drei Tassen Kaffee entspricht.

“Werden bei Starbucks jetzt auch gynäkologische Fortbildungen angeboten?“

Der Mann rechtfertigte sich weiterhin, er wolle ihr doch nur klarmachen, dass Koffein schlecht für das Baby sei. Die Diskussion ging noch 5 Minuten weiter. Stevenson postete die Geschichte auf Twitter und stellte sich dabei die Frage: “Werden bei Starbucks jetzt auch gynäkologische Fortbildungen angeboten?“

Die Twitter-Nutzerinnen unterstützten Stevensons Meinung und nahmen das Ganze aber auch mit Humor:

“Das ist ok, das ist nämlich nicht meins“, findet diese Userin als schlagfertige Antwort am besten.

Andere ließen lieber ein Meme sprechen:

“Kein Uterus, keine Meinung“, heißt es hier.

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