So realistisch sieht die erste KI-Moderatorin aus

Antonia Wallner
·Freie Autorin
·Lesedauer: 1 Min.

Die Technologie der künstlichen Intelligenz entwickelt sich immer weiter. In Südkorea ist es jetzt einer Firma gelungen, die erste Nachrichtenmoderatorin mit künstlicher Intelligenz in einer Sendung einzusetzen.

Die echte ist von der künstlichen Moderatorin kaum zu unterscheiden. (Bild: Youtube/MBN)
Die echte ist von der künstlichen Moderatorin kaum zu unterscheiden. (Bild: Youtube/MBN)

Der südkoreanische Nachrichtensender MBN ersetzte seine Moderatorin Kim Joo-ha in einer Sendung durch die Projektion einer KI, die der echten Dame fast bis aufs Haar gleicht. Die Künstliche Intelligenz imitiert dabei nicht nur ihr Aussehen, sondern auch die Sprechgeschwindigkeit, den Ton sowie Gesichtsausdrücke und Gesten und lässt so die Grenzen zwischen Virtualität und Realität immer mehr verschwinden.

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Die Highend-Technologie kann noch dazu bis zu 1000 Wörter pro Minute imitieren. Der Sender MBN nutzt die KI in Kooperation mit der Firma Moneybrain, die sich auf Künstliche Intelligenz spezialisiert hat. Bei MBN moderiert die KI kurze Breaking News.

Videochat mit Zuschauern

Doch das ist nicht alles, was sie kann. Die virtuelle Moderatorin ist auch fähig, mit Zuschauern über Videochat zu kommunizieren. In ihrer Sendung führte Kim Joo-ha zur Demonstration ein Gespräch mit ihrem künstlichen Gegenstück.

Wenn die KI der echten Moderatorin also derart ähnlich ist - wozu das Ganze? Einem Sprecher des Senders zufolge bringt sie einige Vorteile mit sich. Dem Portal “Korea Bizwire“ sagte er, dass die “Technologie es erlaubt, im Bedarfsfall über 24 Stunden nonstop Nachrichten zu liefern“.

Bei wichtigen Ereignissen, die umfassende Berichterstattung notwendig machen, wäre dies durchaus nützlich. Ein bisschen unheimlich bleibt das Ganze trotzdem…

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