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Stephanie Mills: Die Zeiten waren noch nie so schlimm

Stephanie Mills credit:Bang Showbiz
Stephanie Mills credit:Bang Showbiz

Stephanie Mills glaubt, dass wir gerade in „beängstigenden Zeiten“ leben.

Die 66-jährige Schauspielerin wuchs in den 1970er-Jahren in New York auf, kann aber trotzdem nicht die „erschreckende Natur der heutigen USA“ begreifen. Sie behauptete, dass sich inmitten von Gräueltaten wie Schießereien an Schulen und im Zuge von Bewegungen wie Black Lives Matter „nichts geändert“ habe.

Im Podcast ‚Onward‘ erzählte sie der Moderatorin Rosie O'Donnell: „Ich bin in Brooklyn aufgewachsen, aber oh mein Gott, es waren andere Zeiten. Diese heutigen Zeiten sind so beängstigend. Ich kann es nicht einmal begreifen. Es sind die Waffen, es ist der Rassismus und es ist die Armut. Das ist unverhohlener Rassismus. Ich bin 66 Jahre alt und der Respekt und die menschliche Freundlichkeit sind auf einem historischen Tiefpunkt. Alles ist auf einem Allzeittief und wir haben all diese Bewegungen, aber es ändert sich nichts wirklich. Es ist nicht sicher, in Amerika schwarz zu sein, das war es nie, aber sie haben versucht, es zu tarnen.“

Die ‚I Feel Good All Over‘-Sängerin begann ihre Karriere als Teenager, als sie in der Hauptrolle der Dorothy in ‚The Wiz‘ am Broadway besetzt wurde. Sie erinnert sich auch daran, dass sie für die Motown-Version von ‚Der Zauberer von Oz‘ „nicht einmal vorsprechen“ wollte, aber am Ende globale Ikonen traf, während sie in der mehrfach mit dem Tony Award ausgezeichneten Show mitspielte. Sie fügte hinzu: „Ich war 17 Jahre alt und ich wollte nicht für ‚The Wiz‘ vorsprechen, weil ich zu so vielen Vorsprechen gegangen war und die Jobs nie bekommen hatte. Meine Mutter hat mich dazu gebracht, zu gehen, und ich habe drei Vorsprechen gemacht und sie sagten mir, dass ich die Rolle der Dorothy hätte. Ich habe das fünf Jahre lang gemacht. Ich habe beim Vorsingen ‚Danny Boy‘ gesungen. Ich habe damals alle Arten von Musik gehört und alle Arten von Musik gelernt. Ich liebte Barbra Streisand, weil sie aus Brooklyn kam, also war ich ein Fan. Ich traf all diese Leute wie Steve McQueen, Jackie Onassis und Caroline Kennedy. Jeder, der irgendjemand war, kam zur Show, aber ich war nur ein kleines schwarzes Mädchen, das sang und Spaß hatte.“