Studie: Die Corona-Pandemie ruiniert das Sex-Leben von Studenten

·Freie Autorin
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Die Corona-Pandemie hat auch das Studieren nicht gerade leichter gemacht. Doch Studenten klagen einer neuen Studie zufolge nicht nur über Fernunterricht und erschwerte Lernbedingungen, sondern über mangelnden Sex.

Bei vielen jüngeren Menschen herrscht coronabedingt Flaute im Bett (Symbolbild: Getty Images)
Bei vielen jüngeren Menschen herrscht coronabedingt Flaute im Bett (Symbolbild: Getty Images)

Für viele ist gerade die Studienzeit eine Lebensphase, in der man sich ausprobiert - auch sexuell. Nicht wenige erleben in dieser Zeit ihr erstes Mal, andere haben wechselnde Partner und probieren Neues aus.

In jüngster Zeit herrschte allerdings Flaute im Bett vieler Studenten - und Schuld hat die Corona-Pandemie, die vielen jungen Menschen in den späten Teenager-Jahren und Zwanzigern einen abstinenten Lebensstil aufzwingt. Dies ergab eine Umfrage der Universität von Glasgow, die noch nicht veröffentlicht wurde.

Eine prägende Phase für junge Menschen fällt weg

Viele Menschen würden über weniger Sex-Partner und weniger Sex während der Pandemie berichten, wie Studienleiterin Professor Kirstin Mitchell der "Sunday Times" erklärt, "doch dies gilt insbesondere für jüngere Menschen".

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Während sich für Menschen mittleren Alters eine Routine einschleichen würde und jedes Jahr ein wenig aussehen würde wie das nächste, brächte jedes Jahr für jüngere Menschen neue Erfahrungen und entscheidende Schlüsselerlebnisse mit sich. "In jedem Jahr gibt es eine Menge junger Menschen, die in dieser Zeit anfangen würden, Sex zu haben", nennt sie als Beispiel.

Doch auch andere sexuellen Erfahrungen würden Menschen im Studentenalter erschwert. "Demnach gibt es eine ganze Horde an jungen Menschen, für die jene Phase der sexuellen Entwicklung und der neuen Erfahrungen ein verlorenes Jahr ist." Sie fügt hinzu: "Welchen Effekt das auf lange Sicht haben wird, wissen wir noch nicht."

Wer in der Corona-Krise besseren Sex hat

Es ist bei Weitem nicht die erste Studie, die sich mit dem Thema Sex in Zeiten von Corona beschäftigt. Im Oktober wurde eine im Fachmagazin "The Journal of Sex" veröffentlicht, die sogar besagte, dass manche Menschen in der Pandemie ein verbessertes Sex-Leben hätten - und zwar solche, die große Angst vor einer Covid-19-Erkrankung hätten.

Der Grund: Stress verursachende Situationen würden den Menschen ihre eigene Sterblichkeit vor Augen führen, wie die Forscher erklärten. Dies führe wiederum zu mehr Lust auf Sex, der sowohl das eigene Wohlbefinden steigert und Stress reduziert als auch die Partnerschaft festigt.

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