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Was hilft bei Regelschmerzen: Wärmflasche, Heizkissen und Co.

Schmerzhafte Begleiterscheinungen während der Periode – für viele Betroffene jeden Monat aufs Neue für einige Tage die Regel. Was die Beschwerden lindern kann, haben wir hier zusammengefasst.

Schmerzen gehören für viele Betroffene jeden Monat zur Regelblutung dazu: Wärme tut gut und kann krampflösend wirken. (Bild: Getty Images)
Schmerzen gehören für viele Betroffene jeden Monat zur Regelblutung dazu: Wärme tut gut und kann krampflösend wirken. (Bild: Getty Images)

Von leichtem Ziehen bis hin zu extrem schmerzhaften Krämpfen: So individuell wie wir Menschen, so unterschiedlich sind auch die Empfindungen jeder menstruierenden Person während der Periode. Menstruationsschmerzen sind zwar eine weit verbreitete Begleiterscheinung der Monatsblutung, sind sie allerdings sehr stark ausgeprägt und führen sogar dazu, dass der (Arbeits-)Alltag darunter leidet, sollte ein*e Ärzt*in aufgesucht werden. Denn hinter extremen Menstruationsbeschwerden, zu denen auch weitere Symptome wie Übelkeit, Durchfall oder starke Blutungen gehören, können auch ernsthafte Erkrankungen wie Endometriose stecken.

Woher kommen Regelschmerzen?

Die Monatsblutung ist ein natürlicher Vorgang – verantwortlich für die Schmerzen sind sogenannte Prostaglandine, die als Schmerzbotenstoffe im Körper wirken. Diese setzen das Ablösen der Gebärmutterschleimhaut und das damit verbundene Zusammenziehen der dortigen Muskulatur in Gang.

Um diesen krampfartigen Schmerzen entgegenzuwirken, gibt es verschiedenste Möglichkeiten; hier muss, je nach Schmerzintensität, individuell geschaut werden, welche Maßnahme am meisten Linderung bringt, ob auf Medikamente zurückgegriffen oder lieber auf Hausmittel gesetzt wird.

Hilfe bei Menstruationsbeschwerden

Wer bereits im Vorfeld der Menstruation aktiv werden möchte, kann zum einen Magnesium einnehmen und Vitamin B6 einnehmen – vor allem ersteres kann zur Entspannung der Muskulatur betragen. Ebenfalls empfohlen wird regelmäßige Bewegung und Sport, was die Durchblutung im Becken verbessern kann, auch der Verzicht auf Alkohol, Nikotin und zu schwere Kost, die den Darm belastet können die Intensität der Schmerzen positiv beeinflussen.

Weitere Maßnahmen – konventionell und alternativ – sind:

Schmerzmittel: Wirkstoffe wie Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen sorgen dafür, dass der Körper weniger Prostaglandine bildet. Einige Mediziner*innen empfehlen die Einnahme bereits wenige Tage vor Einsetzen der Regelblutung, damit sich kein Schmerzgedächtnis ausbildet.

Pille: Die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln kann die Beschwerden lindern – dies sollte jedoch unbedingt mit dem*der Gynäkolog*in besprochen werden.

Wärme: Ein wohltuendes Bad, ein Kirschkernkissen oder ganz klassisch mit Wärmflasche – Wärme tut vielen Betroffenen gut, es entspannt die Muskulatur und wirkt krampflösend. Innovativ und sehr praktisch sind elektrisch betriebene Wärmekissen, die man sich zum Teil sogar wie einen Gürtel umschnallen kann.

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Entkrampfende Lebensmittel: Spezielle Kräutertee-Mischungen aus Schafgarbe, Brennessel, Frauenmantel, Mönchspfeffer, Thymian, Kamille oder Johanniskraut sowie Lebensmittel, die einen hohen Magnesiumgehalt aufweisen können ebenfalls für Entspannung im Unterleib sorgen. Dazu gehören Nüsse, grünes Blattgemüse wie Spinat oder Mangold und Hülsenfrüchte, Vollkornbrot, Bananen oder Lachs enthalten Vitamin B6. Ingwer kann wegen seiner Gingerole entzündungshemmenden und schmerzlindern wirken.

Alternative zu Tampons: Auch die Verwendung von alternativen Periodenprodukten wie zum Beispiel Periodenunterwäsche oder Menstruationstassen/-cups kann Schmerzen lindern.

Was ist Periodenunterwäsche? Alle Infos zur nachhaltigen Alternative zu Tampons & Co.

Stress reduzieren: Grundsätzlich gilt es, wie bei vielen anderen Beschwerden auch bei Menstruationsschmerzen, darauf zu achten, ausreichend zu schlafen und sich Pausen zu gönnen. Denn Müdigkeit und Stress können den Schmerzpegel zusätzlich in die Höhe treiben.

Organische Ursachen ärztlich abklären

Sind Menstruationsbeschwerden sehr stark ausgeprägt, sollten Betroffene ärztliche Hilfe suchen, denn wer den Alltag aufgrund der Schmerzen nicht mehr bewältigen kann, sollte dies nicht als "typische Begleiterscheinung" hinnehmen: Ursächlich können Durchblutungsstörungen im Becken, die Lage der Gebärmutter, gutartige Veränderungen wie Myome oder Endometriose sein.