Werbung

27 Fehler beim Kochen mit der Heißluftfritteuse, die Sie vermeiden sollten

Tipps und Tricks fürs Frittieren zu Hause

<p>leungchopan/Shutterstock</p>

leungchopan/Shutterstock

Heißluftfritteusen erfreuen sich bereits seit einiger Zeit großer Beliebtheit und sind mittlerweile zu einem absoluten Must-Have in der Küche geworden. Sie machen das Kochen nicht nur einfacher und schneller, sondern auch gesünder. Doch viele Airfryer-Nutzer wissen nicht, wie vielseitig das Gerät tatsächlich ist. Damit Sie in Zukunft das Potenzial Ihrer Heißluftfritteuse voll ausschöpfen können, haben wir Ihnen hier gern gemachte Fehler und die besten Tipps zusammengestellt.

Erfahren Sie hier, womit Sie Ihre Fritteuse am besten füllen, wie wichtig die Zugabe von Öl ist und warum Sie Ihre Pizza nie wieder in der Mikrowelle aufwärmen werden.

Adaptiert von Martina Horrobin

Frittierkorb überfüllen

<p>Francisco Zeledon/Shutterstock</p>

Francisco Zeledon/Shutterstock

So viel Frittiergut wie möglich ins Gerät zu stopfen, ist ein gern gemachter Fehler. Ganz besonders bei Zeitnot. Ein Überfüllen führt aber nicht nur zu einer längeren Zubereitungszeit, sondern auch zum ungleichmäßigen Garen der Zutaten. Durch die erhöhte Dampfbildung kann das sonst schön knusprig gebratene Gemüse schnell zu einer durchweichten Masse werden. Deshalb empfiehlt es sich, größere Mengen in kleineren Portionen zu frittieren. Achten Sie zudem darauf, dass der Korb nicht zu voll zum Schütteln der Speisen ist.

Falsche Größe kaufen

<p>ancoay/Shutterstock</p>

ancoay/Shutterstock

Heißluftfritteusen gibt es in vielen verschiedenen Größen. Welches Fassungsvermögen das richtige ist, hängt vom Platz in der Küche und der Haushaltsgröße ab. In der Regel reicht ein Gerät mit einem Volumen von bis zu fünf Litern für einen Ein- bis Zwei-Personen-Haushalt. Für eine Familie mit mindestens vier Leuten muss schon ein Airfryer mit einem Fassungsvermögen von bis zu zehn Litern her.

Nach dem Gebrauch nicht reinigen

<p>SalmySaznira/Shutterstock</p>

SalmySaznira/Shutterstock

Wird der Airfryer nicht nach jedem Gebrauch gereinigt, können Speisereste, Öl, Soße oder Krümel zurückbleiben und beim nächsten Gebrauch verbrennen, unangenehme Gerüche oder sogar Rauch verursachen. Auch der Geschmack der zubereiteten Speisen kann beeinträchtigt werden. Zum Glück lassen sich Heißluftfritteusen schnell und einfach reinigen. Einige der abnehmbaren Teile sind sogar spülmaschinenfest. Sollte dies nicht der Fall sein, nehmen Sie den Korb und die Wanne aus dem abgekühlten Gerät, reinigen Sie sie mit heißer Seifenlauge und lassen Sie sie trocknen. Das restliche Gerät kann mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.

Falscher Stellplatz

<p>Enjoy The Life/Shutterstock</p>

Enjoy The Life/Shutterstock

Heißluftfritteusen werden während des Betriebs sehr heiß. Zur Belüftung sind sie deshalb an der Rückseite mit einem starken Gebläse ausgestattet. Damit dieses während des Frittierens vernünftig arbeiten kann, sollte das Gerät nicht direkt an der Küchenwand aufgestellt werden und zu allen Seiten genügend Abstand haben. Wer den Airfryer in der Nähe der Dunstabzugshaube aufstellt, eliminiert zudem störende Frittiergerüche.

Den Airfryer nicht vorheizen

<p>Enjoy The Life/Shutterstock</p>

Enjoy The Life/Shutterstock

Einige Lebensmittel können bei der Zubereitung in einer nicht vorgeheizten Heißluftfritteuse anhaften und garen dann ungleichmäßig. Da die meisten Geräte in weniger als fünf Minuten die richtige Temperatur erreichen, sollte auf das Vorheizen nicht verzichtet werden.

Wie einen herkömmlichen Backofen verwenden

<p>brizmaker/Shutterstock</p>

brizmaker/Shutterstock

Eine Heißluftfritteuse ist um einiges kleiner als ein herkömmlicher Backofen und verfügt über ein leistungsstarkes Gebläse. In der Regel werden Lebensmittel in einer Heißluftfritteuse schneller gegart. Aufgrund der eingeschränkten Luftzirkulation kommt es allerdings vor, dass die Speisen von außen fertig aussehen, innen aber noch roh sind. Kochanleitungen, die für einen herkömmlichen Backofen entwickelt wurden, sind nicht direkt auf eine Heißluftfritteuse übertragbar. Verwenden Sie stattdessen Voreinstellungen und Rezepte, die speziell für Heißluftfritteusen entwickelt wurden.

Einschalten und weggehen

<p>narokzzad/Shutterstock</p>

narokzzad/Shutterstock

Auch wenn eine Heißluftfritteuse die Zubereitung mancher Speisen viel schneller und einfacher macht: Sie sollten Ihr Essen während des Garvorgangs trotzdem im Auge behalten. Ziehen Sie den Korb ab und zu leicht heraus (keine Sorge, die Temperatur ist schnell wieder auf dem eingestellten Wert) und prüfen Sie, ob die Pommes geschüttelt oder das Grillfleisch gewendet werden muss. Die Garzeiten im Aifryer sind übrigens je nach Hersteller sehr unterschiedlich. Machen Sie sich also wie bei einem herkömmlichen Backofen mit der Funktionsweise der Heißluftfritteuse vertraut.

Auf Öl verzichten

<p>Yulia Furman/Shutterstock</p>

Yulia Furman/Shutterstock

Wer knuspriges Frittiergut möchte, kommt um den Zusatz von Öl nicht herum. Es ist nicht nur ein Geschmacksverstärker, sondern sorgt auch dafür, dass zum Beispiel Gewürze besser an den Speisen haften. Es sollte aber sparsam verwendet werden, denn bei zu viel Fett wird das Essen matschig und ölig. Schwenken Sie das Gargut in einer Schüssel mit etwa ein bis zwei Esslöffeln Öl, bevor Sie es in den Airfryer geben. Ein Olivenölspray eignet sich ebenfalls gut.

Falsche Einstellung wählen

<p>Luis Echeverri Urrea/Shutterstock</p>

Luis Echeverri Urrea/Shutterstock

Heißluftfritteusen verfügen oft über mindestens sechs automatische Kochprogramme. Zum Beispiel zum Braten, Dörren, Backen, Garen von Tiefkühlkost und für selbstgemachte Pommes. Die Temperaturen und Zeiten sind bereits vom Hersteller voreingestellt. Sie müssen also nur noch den richtigen Knopf drücken. Das ist allerdings sehr wichtig, da bei einem falschen Setting das Essen entweder zu lang oder zu kurz in der Fritteuse gart.

Den gesamten Frittierkorb auskleiden

<p>MZZ001/Shutterstock</p>

MZZ001/Shutterstock

Das Auslegen von Alufolie oder Backpapier in der Heißluftfritteuse erspart zwar den Abwasch, die Hersteller raten jedoch dringend davon ab. Zum einen behindern sie bei unsachgemäßer Verwendung die Luftzirkulation und mindern so die Leistung des Gerätes. Zum anderen können Backpapier und Co. in das Heizelement geraten und Feuer fangen. Wenn, dann sollte der Korb nur bis zur halben Höhe mit Backpapier oder Folie ausgelegt werden, damit die Luft noch gut zirkulieren kann.

Gar keine Aifryer-Einlagen verwenden

<p>e_beraat/Shutterstock</p>

e_beraat/Shutterstock

Besonders bei marinierten oder anderen Speisen, die gerne am Frittierkorb haften bleiben, empfehlen sich Einlagen aus perforiertem Silikon oder vorgefertigt aus Pergamentpapier (im Bild). Letztere können auch in die Abtropfschale gelegt werden. Für panierte Speisen oder Pommes sollten die Einlagen jedoch nicht verwendet werden, da sie die Luftzirkulation in der Fritteuse behindern.

Lebensmittel am Korb anhaften lassen

<p>MZZ001/Shutterstock</p>

MZZ001/Shutterstock

Es gibt verschiedene Gründe, warum Speisen im Korb kleben bleiben. Möglicherweise wurde das Gerät nicht auf die richtige Temperatur vorgeheizt oder Sie haben die Ölzugabe vergessen. Sie können entweder noch während des Aufheizens etwas Öl an den Korb geben oder die Lebensmittel vor dem Einfüllen in etwas Öl wenden.

Pommes nicht in Wasser einweichen

<p>leungchopan/Shutterstock</p>

leungchopan/Shutterstock

Mit der Heißluftfritteuse lassen sich die besten Pommes aller Zeiten zubereiten  zumindest wenn man weiß, wie. Für superknusprige Pommes werden die geschnittenen Kartoffeln zunächst 15 Minuten in sehr kaltem Wasser eingeweicht. Dadurch löst sich die Stärke. Nach dem gründlichen Abtrocknen mit einem sauberen Küchentuch werden die Kartoffelstreifen in Öl und Meersalz geschwenkt, bevor sie im Airfryer landen.

Toast im Airfryer zubereiten

<p>5 second Studio/Shutterstock</p>

5 second Studio/Shutterstock

Eine Heißluftfritteuse eignet sich nicht wirklich zum Toasten – egal, was andere sagen. Die Brotscheiben sind zum Frittieren zu leicht und werden durch die Kraft des Gebläses herumgewirbelt. Außerdem: Bis die Heißluftfritteuse aufgeheizt ist, hat der gewöhnliche Toaster seine Arbeit schon längst getan.

Den Korb während des Garens nicht schütteln

<p>Ingrid Balabanova/Shutterstock</p>

Ingrid Balabanova/Shutterstock

Für empfindliche Lebensmittel wie Fisch empfiehlt sich das gelegentliche Schütteln nicht. Speisen wie Gemüse, Pommes, Nuggets oder Falafelbällchen dagegen sollten für ein knuspriges Ergebnis und ein gleichmäßiges Garen unbedingt nach der Hälfte der Garzeit gut durchgeschüttelt werden. Es fördert nicht nur die Zirkulation der Heißluft, sondern trägt auch dazu bei, dass die Speisen nicht am Korb haften bleiben.

Die Speisen nach der Hälfte der Garzeit nicht wenden

<p>Elena Veselova/Shutterstock</p>

Elena Veselova/Shutterstock

Die meisten Heißluftfritteusen haben ein Heizelement oben. Insbesondere Spieße, panierte Schnitzel, Fischstäbchen, Falafel und Burger sollten deshalb nach der Hälfte der Garzeit gewendet werden. So werden sie auf beiden Seiten gleichmäßig gebräunt.

Speisen mit nassem oder bröseligem Teig garen

<p>beats1/Shutterstock</p>

beats1/Shutterstock

Ein Airfryer ist keine Fritteuse. Versuchen Sie also gar nicht erst, Backfisch in Bierteig in einem Heißluftgerät zuzubereiten. Der Teig würde durch den Korb tropfen und es bleibt eine klebrige Pampe. Nur in der Fritteuse wird er nämlich durch das Eintauchen in das ganze Öl versiegelt. Die Zubereitung von paniertem Fisch direkt aus der Tiefkühltruhe funktioniert hingegen auch im Airfryer fantastisch.

Panierte Lebensmittel falsch zubereiten

<p>faith/Shutterstock</p>

faith/Shutterstock

Auch panierte Lebensmittel können bei falscher Zubereitung im Airfryer matschig werden. Zum Beispiel, wenn die Heißluftfritteuse nicht die richtige Temperatur erreicht hat, in der Regel etwa 180 Grad. Für ein knuspriges Äußeres darf der Spritzer Öl auf dem Frittiergut nicht fehlen. So wird die Panade fester und bräunt schön.

Den Käse zu früh auf die Burgerpatties legen

<p>Olga-Moroz/Shutterstock</p>

Olga-Moroz/Shutterstock

Der für Burger typische Scheiblettenkäse wiegt nicht viel und kann von dem Gebläse leicht vom Patty gepustet werden. Für alle, die auf den Schmelzkäse nicht verzichten wollen, hier ein guter Tipp: Den Gerätedeckel nach der Garzeit für die Burger öffnen, den Käse auflegen und den Deckel wieder für etwa eine Minute schließen. Der Airfryer ist immer noch heiß genug, um den Käse zu schmelzen, und ohne die Luftzirkulation bleibt dieser auch dort, wo er hingehört.

Popcorn zubereiten

<p>Oxana Denezhkina/Shutterstock</p>

Oxana Denezhkina/Shutterstock

Auch Popcorn gehört zu den ultraleichten Nahrungsmitteln. Ob es nun in den Airfryer gehört oder nicht, ist umstritten – wir finden aber, es sollte lieber in der Mikrowelle oder im Kochtopf zubereitet werden. Die Maiskörner können beim Herumwirbeln im Gerät am Heizelement festkleben, was gefährlich werden kann. Außerdem erreichen die meisten Heißluftfritteusen nicht die hohen Temperaturen, die notwendig sind, um den Mais in Popcorn zu verwandeln.

Große Kuchen backen

<p>Africa Studio/Shutterstock</p>

Africa Studio/Shutterstock

Die Heißluftfritteuse eignet sich auch zum Backen. Allerdings sollte man für größere Kuchen lieber den Backofen verwenden. In der Heißluftfritteuse sind diese nach dem Backen nämlich oftmals innen noch zu roh, und sie können leicht anbrennen oder haften bleiben. Für die Zubereitung kleinerer Backwaren wie Muffins oder Cupcakes hingegen ist der Airfryer ideal.

Nicht für Muffins nutzen

<p>SalmySaznira/Shutterstock</p>

SalmySaznira/Shutterstock

Muffins lassen sich nicht nur hervorragend in der Heißluftfritteuse zubereiten, es geht auch schneller als im Backofen. Vor allem, wenn man eine kleine Portion von vier bis sechs Muffins backen möchte. Einfach stabile Muffinförmchen oder einzelne Silikonförmchen für zwölf Minuten bei 160 Grad in den Aifryer geben.

Keine Kekse backen

<p>NataliaZa/Shutterstock</p>

NataliaZa/Shutterstock

Für die große Weihnachtsbäckerei ist die Heißluftfritteuse aufgrund ihrer Größe natürlich völlig ungeeignet. Aber für alle, die zwischendurch Lust auf Kekse haben, sind ein paar Plätzchen im Aifryer schnell gemacht. Wegen der Korbgröße müssen sie allerdings portionsweise gebacken werden. Nach etwa fünf Minuten Backzeit bei 160 Grad sind die Plätzchen fertig und können nach einer Abkühlzeit im Korb auf ein Gitter gelegt werden.

Blattgemüse kochen

<p>Sunny Forest/Shutterstock</p>

Sunny Forest/Shutterstock

Leichte Gemüsesorten wie Spinat und Grünkohl fliegen wegen des starken Gebläses beim Frittieren im Korb herum und können eine Brandgefahr darstellen, sobald sie auf das Heizelement treffen. Da sie außerdem an den Rändern schnell verkohlen, sollten sie besser im Dampfgarer oder in der Mikrowelle zubereitet werden.

Fleisch zu lange (oder zu kurz) garen

<p>Francisco Zeledon/Shutterstock</p>

Francisco Zeledon/Shutterstock

Falls Ihre Fritteuse kein eingebautes Fleischthermometer hat, lohnt sich die Anschaffung eines solchen. Das Messgerät kann auch für herkömmliche Backöfen verwendet werden. Für die Zubereitung von Fleisch im Airfryer ist es fast unerlässlich: Vor allem größere Fleischstücke können oberflächlich gar erscheinen, im Inneren aber noch völlig roh sein. Andererseits kann das Fleisch in der Heißluftfritteuse überkocht und somit trocken werden. Falls vorhanden, am besten die Bratfunktion der Heißluftfritteuse verwenden.

Nur frisches Gemüse garen

<p>RMoix Image/Shutterstock</p>

RMoix Image/Shutterstock

Einige Gemüsesorten – wie zum Beispiel frischer Brokkoli – können beim Frittieren zu sehr austrocknen. Tiefgefroren lassen sie sich hingegen bestens im Airfryer zubereiten. Einfach einen Spritzer Öl und etwas Gewürz in den Frittierkorb geben, gefrorenes Gemüse einlegen und im Handumdrehen haben Sie knackiges, perfekt gegartes Gemüse.

Keine Reste aufwärmen

<p>Hans Geel/Shutterstock</p>

Hans Geel/Shutterstock

Wer einmal Reste vom Vortag wie Pizza oder Quiche mit der Heißluftfritteuse aufgewärmt hat, wird dafür nie wieder die Mikrowelle benutzen. Denn mit dem Airfryer bleiben knusprige Speisen schön kross. Und das Aufwärmen dauert nur wenige Minuten.