Werbung

Better Life: Bestellen bei Online-Apotheken - darauf sollte man achten

Die meisten Deutschen kaufen ihre Medikamente am liebsten persönlich in der Apotheke. Dabei kann man mit Online-Apotheken oft viel Geld sparen. Auf ein paar Dinge sollte man jedoch achten, um sicher an die gewünschten Arzneimittel zu kommen.

Frau mit Handy und Pillenpackung
Versandapotheken sind praktisch: Die bestellten Medikamente werden einfach bis an die Haustür geliefert.

Preise wie in der Apotheke - diese Redewendung kommt nicht von ungefähr. Um bei teuren Medikamenten und Arzneimitteln Geld zu sparen, nutzen viele Menschen mittlerweile Versandapotheken. Doch Vorsicht. Bei rezeptfreien Medikamenten in Online-Apotheken gibt es massive Preisunterschiede, wie die Verbraucherzentrale berichtet:

Wir haben erhebliche Preisunterschiede bei rezeptfreien Medikamenten in ein und denselben Online-Apotheken festgestellt. Demnach können Sie bei Bestellungen, die über Preissuchmaschinen zustande kommen, signifikant sparen. Beim Direktkauf auf der Internetseite der jeweiligen Online-Apotheke sind die Produkte meistens deutlich teurer.Verbraucherzentrale

Geld sparen durch Vergleichsportale und Preissuchmaschinen

Durch die Nutzung von Vergleichsportalen oder Preissuchmaschinen können Verbraucher*innen im Vergleich zur direkten Suche auf den Websites der Apotheken viel Geld sparen. Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen Vergleichsportal und Shop der Online-Apotheken betrug in einem Test der Verbraucherzentrale, bei dem 20 gängige Erkältungsprodukte in 15 Online-Apotheken überprüft wurden, satte 33 Prozent. Insgesamt kosteten die 20 Erkältungsprodukte beim Direktkauf über 50 Euro mehr. Laut der Verbraucherzentrale bieten Vergleichsportale und Preissuchmaschinen jedoch keine vollständige Marktübersicht. Es kann sich also trotzdem lohnen, in in einer anderen, nicht gelisteten Online-Apotheke oder in der Apotheke um die Ecke zu recherchieren.

Auch gut zu wissen: Wie sollte man alte Medikamente richtig entsorgen? Mehr dazu im Video:

Schon gewusst?

Anders als bei verschreibungspflichtigen Medikamenten dürfen Apotheken die Preise bei rezeptfreien Produkten frei wählen. So kommen Rabatte und Sonderangebote vieler Online-Apotheken zustande, die dadurch neue Kund*innen anlocken wollen.

Better Life: 10 Jahre länger leben? Das rät eine neue Studie

Sicherheitslogo kennzeichnet seriöse Angebote

Um sicherzugehen, bei einer seriösen Versandapotheke zu bestellen, sollte man auf das Sicherheitslogo achten. Dieses zeigt ein weißes Kreuz auf grünem Grund und ist in ganz Europa einheitlich. Mit einer einfachen Vorgehensweise lässt sich überprüfen, ob es sich um ein echtes Logo handelt:

Klicken – Prüfen – Kaufen:

  1. Klicken: Durch einen Klick auf das EU-Logo auf der Website des Anbieters gelangt man auf den entsprechenden Listeneintrag im Register seriöser Versandapotheken des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

  2. Prüfen: Achten Sie insbesondere darauf, dass die im Register angegebene Webadresse mit der in Ihrem Browser übereinstimmt – gerade bei "/" und ".de".

  3. Kaufen: Verzichten Sie in diesem Schritt auf die "Zurück"-Funktion Ihres Browsers. Nutzen Sie die im Register verzeichnete Webadresse Ihres Anbieters. Nun können Sie unbedenklich weiter einkaufen.

Daran erkennen Sie eine seriöse Versandapotheke

Eine seriöse Versandapotheke:

  • ist eine öffentliche und nach deutschem Recht zugelassene Versandapotheke. Diese Information findet sich im Impressum auf der Website des Anbieters. Hat die Website kein Impressum, handelt es sich nicht um einen seriösen Anbieter. Fehlt im Impressum der Name der/des verantwortlichen Apotheker*in, ist ebenfalls Vorsicht angeraten.

  • ist eine durch eine*n in Deutschland approbierten Apotheker*in geführte Apotheke. Der Name des/der verantwortlichen Apotheker*in und die zuständige Apothekenkammer sind ebenfalls dem Impressum zu entnehmen.

  • wirbt nicht für rezeptpflichtige Arzneimittel zum Kauf ohne Rezept.

  • bietet ihren Kund*innen nicht die Ausstellung von Rezepten an. Um rezeptpflichtige Arzneimittel bei Versandapotheken zu bestellen, muss das Rezept zuvor bei der Apotheke in physischer Form eingegangen sein.

  • liefert alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel.

  • bietet eine Hotline unter einer deutschen Telefonnummer an, die mit deutschsprachigem, pharmazeutischem Fachpersonal besetzt ist.

  • liefert die bestellten Arzneimittel in der Regel 48 Stunden nach Eingang der Bestellung. Zu Verzögerung kann es kommen, wenn bei den Herstellern Lieferengpässe vorliegen.

  • hat zugängliche Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB).

  • bietet im Bereich der rezeptpflichtigen Arzneimittel, die die Patient*innen selbst bezahlen müssen (z.B. Life Style Präparate wie Potenzmittel) keine Dumping-Preise an. Preisunterschiede von 50-200% sind gesetzlich nicht möglich. (Quelle: BVDVA)

Noch mehr Tipps für mehr Sicherheit im Netz finden Sie hier:

Im Video: Während der Erkältungssaison: Diese Hausmittel bewirken Wunder!