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Better Life: Flüssigwaschmittel oder Pulver? Wann du welches verwendet solltest

Flüssig- und Pulverwaschmittel haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. (Symbolbild: Getty Images)
Flüssig- und Pulverwaschmittel haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. (Symbolbild: Getty Images)

Die Wäsche nach Farben sortieren, in die Maschine geben, Waschmittel hinzufügen und starten – ein bekanntes Prozedere. Bei der Wahl nach dem geeigneten Waschmittel, stellt sich schnell eine ganz andere Frage: flüssig oder doch lieber das Pulver? Ist das nicht eigentlich egal? Experten habe dazu viele Meinungen – und die sind leider nicht ganz eindeutig.

Fest steht: Beide Waschmittel haben ihre Vorteile. Flüssigwaschmittel zeigt seine Stärken besonders bei fettigen Flecken, während Pulver bei starker Verschmutzung oft die Nase vorn hat. Doch eines davon hat deutlich mehr Vorteile. Wer sein Augenmerk auf Nachhaltigkeit legt, der sollte auf eine der beiden Varianten besser verzichten.

Flüssig ist oft die bessere Wahl – doch Vorsicht!

Beide Waschmittelvarianten reinigen gründlich, doch Flüssigwaschmittel hat den Vorteil, dass es sich bei jeder Wassertemperatur vollständig auflöst. Dies verhindert Rückstände auf der Kleidung und vermeidet zusätzliche Spülgänge. Das ist sowohl umweltschonend als auch kosteneffizient.

Flüssigwaschmittel kann außerdem besser abfließen und minimiert das Risiko von Verstopfungen oder Fehlfunktionen in der Waschmaschine. Die Verwendung dessen ist daher nicht nur für die Wäsche, sondern auch für die Langlebigkeit der Maschine zu empfehlen.

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Doch ganz so nachhaltig sind die Flüssigwaschmittel dennoch nicht. Sie enthalten mehr waschaktive Substanzen (Tenside) als Waschpulver. In großen Flaschen abgefüllte Flüssigwaschmittel beinhalten außerdem Konservierungsstoffe, damit sich keine Mikroorganismen darin vermehren können. Das ist schädlich für die Gewässer und die Umwelt.

Moderater Einsatz von Pulverwaschmittel ist in Ordnung

Gänzlich auf Pulver verzichten sollte man daher auch nicht. Bei sehr schmutziger Wäsche oder hartnäckigen Flecken kann Pulverwaschmittel sogar sinnvoller sein. Für den Alltag und leichte Verschmutzungen eignet sich Flüssigwaschmittel aber besser. Die richtige Menge an Waschmittel hängt dabei von verschiedenen Faktoren wie Wasserhärte, Gerätegröße und Verschmutzungsgrad ab.

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Im Hinblick auf die Umwelt sind auch Weichspüler problematisch, weil sie Gewässer belasten können. Sie enthalten kationische Tenside und Duftstoffe, die biologisch schwer abbaubar sind. Wer auf Duftstoffe und Chemikalien verzichten möchte, der kann statt Weichspüler auch Zitronensäure als verwenden. Sie entfernt nicht nur unangenehme Gerüche, sondern bekämpft auch Bakterien und sorgt für einen frischen Duft der Wäsche. Übrigens: Auch Waschpods enthalten Flüssigwaschmittel. Wer also in Zukunft darauf verzichten möchte, sollte auch von den Kapseln die Finger lassen.

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