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Breaking Good: Mann hinterlässt seiner Gemeinde großzügige Spende

Die gute(n) Nachricht(en) des Tages

Wie schön, dass du (wieder) hier bist! Mit unserem täglichen Breaking Good möchten wir dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und beweisen: Es gibt sie immer noch – gute Nachrichten, gute Menschen und natürlich gute Laune. Heute: Die großzügige Spende eines sparsamen Mannes, das Zitat eines Schulschwänzers und ein Song, der dazu auffordert, das Handy auch einfach mal klingeln zu lassen.

🤗Happy News des Tages

Ein Mann in New Hampshire hat nach seinem Tod fast 4 Millionen US-Dollar an seine Gemeinde gespendet. Er selbst hat sein ganzes Leben lang sparsam gelebt. (Foto: Getty Images)
Ein Mann in New Hampshire hat nach seinem Tod fast 4 Millionen US-Dollar an seine Gemeinde gespendet. Er selbst hat sein ganzes Leben lang sparsam gelebt.

Sparsamer Mann schenkt seiner Gemeinde fast 4 Millionen US-Dollar

Es gibt Menschen, die spenden Geld und nutzen die Gelegenheit, um ordentlich im Rampenlicht zu stehen. Und dann gibt es wiederum Menschen wie Geoffrey Holt aus der kleinen Stadt Hinsdale in New Hampshire, der zu Lebzeiten im Mittelpunkt hätten stehen können, es aber vorgezogen hat, stattdessen still und heimlich ein besonders großzügiges Geschenk zu machen.

Geoffrey Holt ist 1968 nach New Hampshire gezogen und lebte dort in den letzten 15 Jahren seines Lebens von Sozialversicherungsbeiträgen. 2001 hatte er allerdings einen Treuhandfond eingerichtet, auf dem hauptsächlich Investmentfonds angelegt waren.

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Warum diese langweiligen Details hier erwähnt werden? Weil über diesen Treuhandfond 3,8 Millionen US-Dollar zusammengekommen sind. Am 6. Juni ist Geoffrey Holt verstorben – und hat das gesamte Geld an die weniger als 4000 Einwohner*innen von Hinsdale vermacht.

Seine Geschichte geteilt hat sein bester Freund Edwin "Smokey" Smith gestern mit CNN. Es gab im Fall von Geoffrey keinen Nachlass, alles wurde treuhänderisch verwaltet. Als er gestorben ist, wurde Smith, zum Nachfolgetreuhänder ernannt.

Geoffrey hat immer sparsam und unter sehr einfachen Verhältnissen in einem Wohnwagen gelebt. "Seine Küchenstühle waren aus Sperrholz", sagt Smith "er hat nicht viel gebraucht".

Holts Vermögen wurde der "New Hampshire Charitable Foundation" vermacht. Mitglieder der Stadt, darunter Schulen und lokale Organisationen, können sich hier jährlich um Zuschüsse bis zu 150.000 US-Dollar bewerben.

Das Geschenk von Geoffrey Holt birgt viele Möglichkeiten für die Gemeinde: Eine Idee ist, die Rathausuhr zu reparieren. Eine weitere sieht den Kauf einer elektronischen Wahlmaschine vor. Zu Ehren des Spenders sollen elektronische Stimmzettel angeschafft werden – denn Holt war ein begeisterter Wähler und so müssten die Wahlhelfer*innen die Stimmzettel nicht mehr von Hand zählen.

Gegenüber CNN erklärt Kristen Oliveri, eine Sprecherin der New Hampshire Charitable Foundation, dass Holts "Großzügigkeit das Potenzial hat, eine kleine Gemeinde wie Hinsdale zu verändern". Das Geld kann dafür verwendet werden, Projekte, Programme und Organisationen zu unterstützen, die den Einwohner*innen Vorteile in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Freizeit und Kultur bringen.

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Smith betont, dass sich sein bester Freund darüber gefreut hätte, dass seine Spende gewürdigt wird. Die Lorbeeren dafür hätte er aber niemals einheimsen wollen: "Er mochte es nicht, vorne in der Menge zu stehen." Viel lieber soll er, laut Smith, im Hintergrund geblieben sein, um da sein eigenes Ding zu machen.

Ein bescheidener Mann, der offensichtlich nie viel gebraucht hat, um zufrieden zu sein - und von dem man sich an dem ein oder anderen Tag sicherlich eine Scheibe abschneiden kann.

🤩 Zitat des Tages

Schon gewusst? Heute am 22. November ist in USA der offizielle "Go For A Ride Day" – also der "Mach-eine-Spritztour-Tag". Eine Fahrt ins Blaue passte nie besser als heute!

Und es gibt eine Filmfigur, die es wie keine andere verstanden hat, blau zu machen und mit einem teuren Ferrari auf Spritztour zu gehen. Sein Name: Ferris Bueller. Seine Mission: Die Freiheit genießen.

Im zeitlosen Klassiker "Ferris macht blau" täuscht der High-School-Schüler Ferris Bueller eine Krankheit vor, um nicht zur Schule zu müssen und stattdessen blau machen zu können. Denn er allein möchte entscheiden, was er tun und lassen kann. Und hat dabei schon in seinen jungen Jahren einiges verstanden, was das Zitat des Tages zeigt:

Life moves pretty fast. If you don’t stop and look around once in a while, you could miss it.

Ein lebensbejahender Film für alle, die das Abenteuer nicht scheuen und bereit sind, sich den eigenen Ängsten entgegen zu stellen. Und natürlich für alle, die den Blick über den Tellerrand wagen wollen: Denn auf der anderen Seite gibt es noch so viel zu entdecken – wäre doch schade, wenn man das verpassen würde, oder?

🎵 Song des Tages

JBS – Mo-Fr

Ibbenbüren. Das ist eine Stadt in der westfälischen Region Tecklenburger Land. Einer der rund 52.500 Einwohner*innen ist der Sänger JBS, der mit bürgerlichem Namen Jan Bennet Schemmer heißt. Der Name erübrigt auch die Frage, wie es zum Künstlernamen JBS gekommen ist.

Der 17-jährige JBS schreibt Songs in einem Kellerstudio und hat damit schon für ordentlich Klicks gesorgt. Der Song "Unendlichkeit" zusammen mit MilleniumKid wurde stand heute auf Spotify über 20 Millionen mal gestreamt. JBS selbst hat 1,5 Millionen monatliche Hörer*innen auf der Plattform.

Und weil der Song "Mo-Fr" sowohl inhaltlich mit Worten wie "Ich soll früh raus, doch ich denke nicht daran" und mit Pop-Klängen, die an die 80er erinnern daher kommt, ist er die perfekte Ergänzung zu Ferris Bueller.

Mein Handy klingelt stundenlang doch ich gehe nicht mehr ran.

Wir alle sind wahrscheinlich Montag-Freitag eingespannt – sei es die Familie, die uns auf Trab hält oder der Job oder beides. Aber was, wenn man einfach mal sagt: Nicht heute. Ich soll früh raus? Nö. Heute mal nicht.

Ich kann nicht mehr kontrollieren, was meine Nerven strapaziert. Sitze so lang schon hier, um einzig und allein zu funktionieren.

Wenn das Leben irgendwann einmal nur noch aus Arbeit besteht… was bleibt einem im Alter dann noch? Das schöne Haus, der große Garten — aber die Zeit jetzt bekommt man nie mehr zurück.

Also vielleicht sollte man sich ab und zu auch Zeit für sich nehmen und einfach mal das Handy klingeln lassen. Nur für einen Tag!

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