Chirurg verrät die "gefährlichste Sexstellung der Welt"

·Freie Journalistin
·Lesedauer: 2 Min.

Vor allem für Männer könnte das Liebesspiel in dieser Position fatal ausgehen: Mehr als 50 Prozent aller Penisbrüche lassen sich auf eine Stellung zurückführen …

Frau zieht ihren BH aus (Symbolbild: Getty Images)
Wer für mehr Feuer im Bett sorgen möchte, sollte auf eine Stellung wohl besser verzichten. (Symbolbild: Getty Images)

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, steigt die Lust auf heiße Aktivitäten zu zweit. Doch bevor man seinen Sex-Marathon startet, sollte man sich ein paar Dinge bewusst machen, zum Beispiel, dass manche Sexstellungen nicht ohne ihre Tücken und Risiken sind. Eine davon ist die verkehrte Reiterstellung, eine Position, die bei heterosexuellen Paaren sehr beliebt ist und auch als Reverse Cowgirl bekannt.

Reverse Cowgirl: Wie funktioniert die riskante Sexstellung?

Wie der Name es schon erahnen lässt, sitzt die Frau bei dieser Stellung auf dem Penis des Mannes, der auf dem Rücken liegt, und blickt in Richtung seiner Füße. Während sie ihr Becken rhythmisch hin und her bewegt, kann sie sich für mehr Stabilität mit den Händen auf seinen Schenkeln oder Knien abstützen.

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Soweit so gut, worin also besteht die Gefahr dieser Sexstellung, die ihr sogar den Ruf als gefährlichste Sexstellung der Welt eingebracht hat? Nun, es kann sein, dass der Mann während des Geschlechtsverkehrs aus der Frau herausrutscht; wenn diese die Unterbrechung jedoch nicht gleich bemerkt, kann es sein, dass sie den Penis durch das Bewegen ihres Beckens verletzt: ein Penisbruch kann die Folge sein.

Das passiert bei einem Penisbruch

Wie der britische Chirurg Dr. Karan Raj in einem TikTok-Video verrät, lassen sich 50 Prozent aller Penisbrüche auf die Reverse-Cowgirl-Position zurückführen - obwohl „Bruch“ der falsche Begriff sei, um die Verletzung zu bezeichnen; vielmehr handle es sich um einen „Riss“ im Gewebe des Penis, das für die Erektion zuständig ist, der Tunica Albuginea.

Dass es tatsächlich zu einem Riss gekommen ist, erkennt man häufig an einem lauten Knackgeräusch sowie einem raschen Anschwellen des Penis, der sich zudem violett verfärbt, wie bei einem Bluterguss – zumindest in diesem Moment gleicht das beste Stück des Mannes also tatsächlich einer Aubergine, die vor allem beim Sexting in Emojiform gerne als bildliche Darstellung für den Penis verwendet wird.

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Und es kommt noch unangenehmer: Um den Riss in der Tunica Albuginea zu beheben, braucht es eine Operation, ansonsten kann es sein, dass der Mann mit Erektionsproblemen oder einer krankhaften Krümmung seines Geschlechtsorgans leben muss.

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