Kampf gegen Bakterien: 5 Dinge, die du im Bad unbedingt beachten solltest!

Nasse Handtücher, Tampons in der Toilette, alte Zahnbürsten... Was du im Badezimmer der Hygiene zuliebe künftig vermeiden solltest.

Das Badezimmer sollte im besten Fall eine Wellness-Oase und kein Herd für Bakterien sein. (Symbolbild: Getty Images)
Das Badezimmer sollte im besten Fall eine Wellness-Oase und kein Herd für Bakterien sein. (Symbolbild: Getty Images)

Das Badezimmer ist ein Sammelherd für Bakterien und Schimmel. Und dabei verbringen wir einen großen Teil unserer Zeit darin. Umso wichtiger ist es, auf ein paar Sauberkeits-Routinen zu achten. Denn selbst wann man häufig sein Bad putzt, bleiben immer Rückständen an Handtuch und Co. haften, die es zu entsorgen gilt.

1. Rasiere dich nicht mit stumpfen Klingen

Nicht nur bei sensibler Haut gilt: Du solltest deine Rasierklinge regemäßig wechseln. Denn sind die Klingen einmal stumpf, rasiert es sich nicht nur schlechter, die Gefahr wird auch größer, dass man die Haut verletzt und kleine, feine Risse entstehen. Das ist nicht nur schmerzhaft, Bakterien können auch dort hineingelangen und für fiese Entzündungen sorgen. Wie oft die Klinge ersetzt werden muss, hängt zwar auch davon ab, wie oft du dich rasierst und welche Qualität dein Rasierer hat, aber Grundsätzlich gilt: Lieber öfter ersetzen! Nach jeder Nutzung sollte man die Klinge gründlich abspülen und an einem trockenen Ort lagern, damit sich kein Rost bildet.

Streifenfrei Fensterputzen: Hausmittel oder Glasreiniger?

2. Gesicht und Hände nicht mit dem gleichen Handtuch trocknen

Spätestens seit Corona ist uns dieses Thema zwar bewusst, aber nochmal zur Verdeutlichung: An unseren Händen und unter unseren Fingernägeln befinden sich über 50.000 Bakterienkolonien, die man nicht in seinem Gesicht verteilen sollte. Aus diesem Grund sollte man auch im Badezimmer darauf achten, für Hände und Gesicht jeweils ein eigenes Handtuch zu verwenden. Und selbst dann sollte man das Handtuch nach dreimaligem Benutzen wechseln und darauf achten, es trocken zu lagern. Handtücher sollten generell niemals vor dem Benutzen feucht und zusammengeknüllt sein, da das ein perfekter Nährboden für Bakterien und unangenehme Gerüche ist.

3. Den Toilettendeckel schließen

Das Medical Center der New York University hat herausgefunden, dass bei jedem Toiletten-Spülen sogenanntes Aerosol freigesetzt wird. Dadurch entsteht quasi eine Wolke aus Toilettenwasser-Tropfen. Diese schwebt im Raum herum und platzt nach kurzer Zeit – und das nicht direkt über deinem Klo, sondern da, wo sie sich eben befindet. Und damit verbreiten sich ebenfalls die darin enthaltenen Bakterien. Achte also darauf, den Toilettendeckel zu schließen und deine Beauty-Utensilien sicher zu verräumen.

Bad putzen: So geht es einfach und schnell

4. Duschvorhand regelmäßig waschen

Die Sache mit der Klowolke hat dich vielleicht ein bisschen geschockt. Doch wusstest du, dass es einen Gegenstand im Bad gibt, der noch mehr Bakterien anzieht als die Toilette? Einer Studie des Forschungsunternehmens Safe Home zufolge enthalten Duschvorhänge mehr als 60-mal so viele Mikroorganismen wie Toilettensitze. Die beste Lösung? Wasche deinen Duschvorhang alle vier Wochen bei 60 Grad. Damit sorgst du dafür, dass aus den meisten harmlosen Bakterien gesundheitsgefährdende werden.

5. Zahnbürsten regelmäßig wechseln

Experten raten dazu, die Zahnbürste alle drei Monate auszutauschen, da sich im Bürstenkopf reichlich Bakterien ansammeln. Experten zufolge finden sich nach diesem Zeitraum in etwa eine Million Keime in den Borsten. Das Problem stellt in dem Fall die Feuchtigkeit dar. Die beste Lösung: Benutze zwei Bürstenköpfe im Wechsel, damit die Borsten regelmäßig ganz austrocknen können. Wichtig: Wer einen Infekt hatte, sollte die Bürste im Anschluss direkt austauschen, ansonsten besteht die Gefahr, dass man sich durch die angesammelten Bakterien erneut ansteckt.

VIDEO: Dekorative Behälter - Gläser-Set fürs Badezimmer

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.