Nicht wegwerfen: Die Schale der Wassermelone ist essbar - und gesund

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 1 Min.

Dass wir uns keinen Gefallen tun, wenn wir beim Naschen einer Wassermelone die Kerne ausspucken, wissen wir bereits. Doch auch die Schale sollten wir nicht einfach wegwerfen - denn darin steckt jede Menge Power.

Photo Taken In Bangkok, Thailand
Wir kennen den Ablauf: Das Rot wird abgenagt, der Rest landet im Müll. Schade eigentlich, denn auch in der Schale stecken jede Menge Nährstoffe (Bild: Getty Images)

Es gibt wohl keinen besseren Sommer-Snack als Wassermelone: Süß, saftig, fruchtig-frisch und zuckerarm ist das leckere Obst, von dem wir uns gerne mal ein Stück mehr gönnen. Übrig bleibt am Ende ein Häufchen weiß-grüner Schalen, die dann im Müll oder dem Komposthaufen landen. Dabei ist die Schale der Wassermelone nicht nur genießbar, sondern sehr gesund.

Gut für die Immunabwehr - und die Libido

Auch im weißen und hellgrünen Rand der Melone stecken wenige Kalorien, dafür aber jede Menge Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. So viele sogar, dass Menschen mit sensiblen Mägen erst einmal mit einer kleinen Portion der Wassermelonenschale anfangen sollten.

Eckig statt rund: Darum gibt es in Japan quadratische Wassermelonen

Wer sie gut verträgt, kann sie in größeren Mengen genießen und gönnt sich damit eine satte Portion Antioxidantien, die freie Radikale eliminieren, und die Aminosäure Citrullin, die nicht nur den Stoffwechsel ankurbelt, sondern sogar die Libido auf Trab bringen soll.

So schmeckt die Schale

Zugegeben: So süß und lecker wie das rote Fruchtfleisch ist der grüne und weiße Teil der Melone nicht. Doch sie muss auch nicht pur gegessen werden. Stattdessen kann man die Schale über einen Salat reiben, kleine Stücke davon dünsten oder sie püriert in einen Smoothie mischen.

Video: So erkennt man, ob eine Wassermelone reif ist