Schmuckstück oder Sex-Toy? Wenn der Orgasmus zum Statement wird

Ena Clarke
Freie Autorin

“Wow, was für ein toller Ring! “ “Danke, ist ein Sex-Toy!“ Diese Lustobjekte müssen sich wirklich nicht verstecken – und lassen ihre eigentlichen Funktionen erst auf den zweiten Blick erkennen.


Wooha, Unbound Babes! Das New Yorker Start-up, das sich auf Sex-Toys für selbstbewusste Frauen spezialisiert hat, hat mit dem Modell “Palma“ ein echtes Schmuckstück auf den Markt gebracht, das den Nerv einer ganzen Generation zum Vibrieren bringen könnte – im wahrsten Sinne des Wortes: Denn der wasserfeste Vibrator kommt als dicker Statement-Ring daher, der so stylish ist, dass man ihn am liebsten gar nicht abnehmen würde.

Oder vielleicht doch, denn mit drei Geschwindigkeitsstufen und zwei individuell einstellbaren Modi, die den Vibrator per Tap-Bewegung ganz individuell steuern, verfügt “Palma“ auch über vielversprechende innere Werte, die je nach vertikalem oder horizontalem Einsatz des Ring-Herzstücks sanfter oder stärker ausfallen.

Mit diesem Ring wird der Orgasmus zum Statement (Bild: Unbound)

Ein Vibrator als Ring oder ein Ring, der gleichzeitig auch Vibrator sein kann: Eine coolere Inszenierung eines Sex-Toys gibt es eigentlich nicht. Die relativ hohen Kosten für das Modell aus Chirurgenstahl mit Silber oder galvanisiertem 14 Karat Gold in Höhe von rund 115 Euro lohnen sich offenbar, wenn man die Bewertungen des Toys auf der Herstellerseite liest – von “Meine Hand ist jetzt ein Vibrator“ bis “OMG ich bin besessen“ überschlagen sich die Nutzerinnen regelrecht.

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Die Zeiten, in denen Vibratoren und andere Sex-Toys schamvoll versteckt wurden, sind ja zum Glück längst vorbei – und doch ist es schön, wenn sich Hersteller wie Unbound etwas Besonderes für ihre Kundinnen (und deren Partner) einfallen lassen.

Mit Bling-Bling zum Höhepunkt

Ein Sex-Toy, kein Diamant (Bild: Bijoux Indiscrets)

Ebenso glanzvoll kommt zum Beispiel der Vibrating Diamond “Twenty One“ von Bijoux Indiscrets daher – mit unterschiedlichen Intensitäten und Oberflächenstrukturen ist der Auflegevibrator ein Multitalent und passt perfekt in eine Hand – für rund 50 Euro ist er im deutschen Onlinefachhandel erhältlich.

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Statement oder Sex-Toy? Beides! (Bild: Beate Uhse)

Auch diese Kette ist eine Statement – eines, das man sogar aufladen kann: Der Mini-Vibrator “Crave“ von Beate Uhse aus vergoldetem (24 Karat) Edelstahl wird durch Drehung aktiviert und erfreut selbstverständlich mit Multi-Speed. Das USB-Kabel zum Aufladen wird mitgeliefert – die Erklärung, warum die Kette im Büro am Rechner hängen muss, ist im Gesamtpreis von rund 170 Euro allerdings nicht inbegriffen.

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