Shampoo und Conditioner richtig verwenden: So wird dein Haar am schönsten

Ann-Catherin Karg
·Freie Journalistin
·Lesedauer: 2 Min.

Warum brauchen wir Shampoo und Conditioner eigentlich nie gleichzeitig auf? Wie viel sollte man eigentlich von beidem verwenden – und vor allem: wie oft? Wir verraten, wie und wann du welches Produkt anwenden solltest.

Du brauchst deinen Conditioner schneller auf als das Shampoo? Dann verwendest du zu viel davon. (Bild: Getty Images)
Du brauchst deinen Conditioner schneller auf als das Shampoo? Dann verwendest du zu viel davon. (Bild: Getty Images)

Der erste Schritt bei der Haarpflege ist immer das Haarewaschen. Das Shampoo öffnet die Schuppenschicht der Haare und raut sie auf, damit Fettanteile, Ablagerungen, Hautschüppchen oder eventuelle Produktreste aus den Haaren und von der Kopfhaut gewaschen werden können. In diesem Zustand bleibt das Haar – es sei denn, du benutzt einen Conditioner.

Festes Shampoo: Was es kann und warum wir es brauchen

Conditioner versiegelt die Haare und hält die Feuchtigkeit

Die Pflegespülung sorgt dafür, dass sich die Schuppenschicht wieder schließt, die pflegenden Wirkstoffe wie auch die Feuchtigkeit im Haarinneren gespeichert und die Haare versiegelt werden. Sie bekommen Glanz, werden geschmeidiger und gestärkt für tägliche Belastungen wie heiße Luft aus dem Föhn, eventuelles Glätten oder äußere Einflüsse wie starke Sonneneinstrahlung, Kälte oder Heizungsluft. Den Conditioner kannst du nach jeder Haarwäsche anwenden, solltest es aber mindestens 1 bis 2 Mal pro Woche tun.

Bei der Pflegespülung reicht ein haselnussgroßer Klecks

Wie viel man von jedem Produkt benutzt, ist von der Länge der Haare abhängig. Bei Shampoo reicht eine Menge zwischen der Größe einer Haselnuss und einer Walnuss, beim Conditioner ist ein Klecks in Haselnussgröße absolut ausreichend. Die Pflegespülung solltest du immer erst anwenden, nachdem du die Haare gewaschen und das Shampoo gründlich ausgewaschen hast.

Haarfarbe und Tönung entfernen: Tipps & Hausmittel

Eine Sache ist dabei wichtig: Die Haarspülung sollte in die Haarlängen und -spitzen einmassiert werden und nicht schon am Ansatz. Dort werden die Haare nur beschwert, haben weniger Volumen und hängen dann platt herunter. Vor dem Ausspülen solltest du den Conditioner je nach Angabe auf dem Produkt ein paar Minuten einwirken lassen und ihn dann gründlich ausspülen, damit dein Haar nicht fettig aussieht.

Vor allem gefärbte oder gebleichte Haare brauchen öfter mal eine tiefenwirksame Kur. (Bild: Getty Images)
Vor allem gefärbte oder gebleichte Haare brauchen öfter mal eine tiefenwirksame Kur. (Bild: Getty Images)

Eine Haarkur stärkt und repariert

Zur langfristigen Pflege, Stärkung und Reparatur brauchen Haare ab und an eine tiefpflegende Kur, die du zehn bis 30 Minuten einwirken lässt und von der du mengenmäßig etwas mehr benutzt als von einem Conditioner. Willst du deinen Haaren eine Kur gönnen, solltest du nach dem Haarewaschen aber nicht auch noch einen Conditioner einwirken lassen. Das kann das Haar überpflegen und ihm Volumen nehmen. Wie die Haarspülung sollte auch die Kur nur auf die Haarlängen und -spitzen gegeben und sehr gründlich ausgewaschen werden.

VIDEO: Stylingwunder Trockenshampoo - die richtige Anwendung