Umweltschutz: Die besten und die schlechtesten Verpackungen

·Freie Journalistin
·Lesedauer: 2 Min.

In Supermärkten wird Obst und Gemüse meist in Plastik verpackt angeboten und wer Essen bestellt oder selbst mit nachhause nimmt, muss danach oft eine ganze Tüte voller Müll entsorgen. Für eine Studie hat sich das Startup Worldwatchers Verpackungen von Glas über Blech bis zu Kunststoff angesehen und den jeweiligen CO2-Abdruck berechnet.

Welche Verpackung hat die schlimmsten Auswirkungen auf die Umwelt? (Bild: Getty Images)
Welche Verpackung hat die schlimmsten Auswirkungen auf die Umwelt? (Bild: Getty Images)

Für Umwelt und Klima sind Verpackungen gleich doppelt schädlich. Zum einen, wenn Aluminium, Plastik & Co. weggeworfen werden und so die Umwelt verschmutzen. Und zum anderen, weil bei der Produktion jede Menge klimaschädliches CO2 anfällt.

Glasflasche oder Tetrapak: Welche Variante ist die nachhaltigste?

Laut der Online-Plattform "Utopia" verursacht jeder Deutsche jedes Jahr 38 Kilogramm Plastikmüll. Dazu kommen laut dem Münchener Startup "Worldwatchers" 120 Kilogramm CO2, die durch den privaten Verbrauch von Verpackungen anfallen. Doch nicht alle Verpackungen schädigen die Umwelt gleichermaßen.

Aluminium schneidet am schlechtesten ab

Ganze 7,57 Kilogramm an CO2-Emissionen entstehen bei der Herstellung von nur einem Kilogramm Aluminium, das nicht nur für die Umwelt verheerend ist, sondern auch gesundheitliche Folgen haben kann. Wer zu viel davon aufnimmt, hat ein höheres Risiko für Nieren- und Nervenerkrankungen und auch die Fruchtbarkeit kann beeinträchtigt werden.

Glas und Papier schneiden vergleichsweise gut ab

Mit 3,11 Kilogramm CO2-Emissionen pro Kilogramm liegt Weißblech, aus dem Konserven bestehen, auf dem zweiten Platz der umweltschädlichsten Verpackungen. Platz drei geht an Kunststoffverpackungen mit 2 Kilogramm CO2 pro Kilogramm Verpackung. Für ein Kilogramm Glas werden 0,62 Kilogramm CO2 ausgestoßen, bei Papier sind es mit 0,53 Kilogramm CO2 am wenigsten.

Mehrweg ist besser als Einweg

Am besten ist es natürlich, Obst und Gemüse frisch und unverpackt zum Beispiel auf dem Markt oder in Geschäften zu kaufen, in denen die Lebensmittel ohne künstliche Verpackung angeboten werden. Eine umweltverträgliche Alternative sind aber auch Mehrwegverpackungen aus PET (0,03 Kilogramm CO2 pro Kilogramm PET) oder Glas (0,04 Kilogramm CO2 pro Kilogramm Glas).

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