Warum fast alle von uns den Milchkarton falsch halten: Kleine Tricks für den Alltag

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Manchmal genügt eine winzige Korrektur alteingesessener Gewohnheiten, um den Alltag ein bisschen leichter zu machen. Wusstest du zum Beispiel, dass es eine einfache Methode gibt, Milch aus dem Karton zu schütten, ohne zu kleckern?

Glass of milk and a red and white drinking straw on a concrete table. It is a puddle of milk on the table. Crying over spilt milk. View from the above.
So kann es aussehen, wenn man Milch aus einem Tetrapak schüttet - und dieses nicht richtig herum hält (Symbolbild: Getty Images)

Die meisten von uns kennen es: Mindestens ein paar Tropfen gehen immer daneben, wenn man Milch aus dem Tetrapak gießt - wenn nicht gleich ein ganzer Schwall neben oder über die Tasse schwappt und eine Riesensauerei veranstaltet.

Glasflasche oder Tetrapak: Welche Variante ist die nachhaltigste?

Der Grund: Der Inhalt verschließt die Öffnung der Milchpackung, wodurch beim Ausgießen ein Unterdruck entsteht. Um das Vakuum auszugleichen wird während dem Ausschütten immer wieder Luft durch die Öffnung gesaugt, und anstatt in einem glatten Strahl kommt die Milch dadurch in ruckartigen Schwallen aus der Packung.

Wer das verhindern will, kann entweder ein Loch in die obere Seite der Packung schneiden, was sich jedoch auf die Haltbarkeit der Milch auswirken kann. Besser ist es, das Tetrapak einfach umzudrehen.

Dadurch drängt nicht die gesamte Flüssigkeit in Richtung Öffnung, wo genug Platz bleibt, um ein wenig Luft in die Packung zu lassen. Kleckern gehört damit der Vergangenheit an! Funktioniert übrigens auch bei Saft und allem anderen, was in rechteckigen Tetrapaks aufbewahrt ist.

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Kleckern der anderen Art erlebt, wer seinen Putzeimer im Waschbecken auffüllen will. Wer eine normal proportionierte Küche hat, kriegt den Kübel meist nicht unter den Hahn. Wer es mit der Schiefhalte-Methode versucht und den Eimer dann unter dem Hahn hervorzieht, verteilt den Inhalt oft auf dem Küchenboden.

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Die Lösung ist die Schaufel eines Kehrbesen-Sets. Lege diesen so auf den Waschbeckenrand, dass der Griff über den Rand hinausragt und die Schaufel das Wasser auffangen kann. Möglicherweise musst du sie dabei ein wenig festhalten, doch die Schaufel sollte jetzt als eine Art Verlängerung des Hahns und lässt das Wasser in den bereitgestellten Eimer fließen.

Und zwei simple Tricks können verhindern, dass du dich an den Fingern verletzt. Wenn du einen Nagel in die Wand schlagen musst, halte ihn nicht mit der Hand fest, sondern mit einer Wäscheklammer. Wenn du danebenschlägst, erwischt der Hammer höchstens die Wand, nicht aber deine Finger.

Und wenn du eine heruntergebrannte Kerze anzünden willst, kannst du entweder riskieren, dich am Streichholz zu verbrennen - oder du nutzt es, um ein Stück ungekochte Spaghetti anzuzünden. An denen entsteht ebenfalls eine kleine Flamme, mit denen sich jeder Docht entzünden lässt.

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