Dafür sind die ungeliebten Fäden an Bananen da

·Freie Journalistin
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Bananen stecken voller Vitamin B6, Kalzium, Magnesium und Antioxidantien und wer schnell Energie braucht, muss nur hineinbeißen und hat gleich wieder Power. Auf eine Sache allerdings könnten viele Bananenliebhaber verzichten: Die weißen Fäden, die unter der Schale an der Frucht kleben. Dabei sind sie mindestens so wertvoll wie die Banane an sich.

Fast niemand isst die Fäden, die nach dem Schälen noch an der Banane hängen, gerne mit - dabei verdanken wir ihnen, dass die Banane überhaupt so gesund ist (Bild: Getty Images)
Fast niemand isst die Fäden, die nach dem Schälen noch an der Banane hängen, gerne mit - dabei verdanken wir ihnen, dass die Banane überhaupt so gesund ist (Bild: Getty Images)

Die einen mögen Bananen lieber, wenn die Schale noch ein bisschen grün und die Frucht noch schön fest ist, für die anderen darf es außen gerne schon recht dunkel und innen weich und süß sein. Eines aber eint wohl die meisten Bananenfans: Auf die weißen Fäden, die nach dem Schälen noch an der Frucht oder einem selbst an der Hand kleben, könnten sie verzichten. Verständlich ist das zwar, vernünftig aber nicht unbedingt.

Ohne die Fäden könnten Bananen nicht reifen

Wissenschaftlich korrekt heißen die Fäden "Phloeme", abgeleitet vom griechischen "phloios", was sich mit Rinde oder Borke übersetzen lässt. Die Funktion der Phloeme liegt darin, die Frucht während des Wachstums mit Nährstoffen und Wasser zu versorgen. 

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Ist die Frucht reif, werden sie theoretisch nicht mehr benötigt. Die gesunden Inhaltsstoffe enthalten sie aber weiterhin. Wer also alles mitnehmen will, was an Gesundem in einer Banane steckt, sollte sie nicht verschmähen und einfach mitessen.

Mit oder ohne – am Ende ist der Unterschied minimal

Wer die Phloeme trotzdem einfach unappetitlich findet und sie weiterhin lieber entfernt, muss sich aber auch keine Gedanken machen. Gegenüber der US-"Huffpost" sagte Nicholas D. Gillitt, Direktor des "Nutrition Institutes" des Produzenten Dole, man müsste wohl eine ganze Menge Phloeme essen, um davon einen nennenswerten gesundheitlichen Vorteil zu haben. Obwohl sie aufgrund ihrer Aufgabe wahrscheinlich mehr und auch unterschiedlichere Ballaststoffe enthielten als die Banane an sich, sei ihr Anteil an der Gesamtfrucht dafür einfach zu klein.

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