Fensterputzen: Diese Hausmittel verschaffen den perfekten Durchblick

Hurra, der Frühling ist da! In den Beeten und auf Wiesen beginnen bunte Blumen zu sprießen; im Baum vor dem Haus bauen Vögel ihre Nester – damit wir uns an diesen Anblicken besonders erfreuen können, lohnt sich nun der Griff zum Lappen. Fensterputz ist angesagt! Wir verraten euch, welche Hausmittel sich am besten zum Reinigen der Scheiben eignen.

Es muss nicht gleich immer die Chemiekeule sein – auch mit Hausmitteln bekommst du deine Fenster sauber. (Bild: Getty Images)

Wenn die Temperaturen konstant über Null liegen, ist das der beste Zeitpunkt, um sich einen besseren Durchblick zu verschaffen. Denn wenn es zu kalt ist, friert nach dem Putzen eine dünne Wasserschicht auf der Scheibe fest und hinterlässt unübersehbare Schlieren. Allerdings sollte man Fenster auch nie bei direkter Sonneneinstrahlung putzen. Je nachdem, in welche Himmelsrichtung dein Fenster zeigt, musst du also die Tageszeit geschickt wählen: Südfenster sollten zum Beispiel nie zur Mittagszeit geputzt werden, da dann die Sonne dort am stärksten scheint.

Um Schlierenbildung zu vermeiden, entfernst du das Wasser am besten mit einem Abzieher und trocknest die Scheibe anschließend mit einem fusselfreien Baumwolltuch.

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Achtung Schlieren!

Bei grober Verschmutzung, wie etwa Pollenablagerungen oder Ruß, ist es ratsam, die Scheiben in zwei Phasen zu reinigen: erst den groben Schmutz abtragen, dann die Feinheiten. Auf diese Weise gehst du sicher, dass du Schmutzreste nicht auf der Scheibe verteilst. Zum Fensterputzen brauchst du übrigens kein chemisches Mittel zu kaufen; in jedem Haushalt finden sich praktische Schmutzkiller.

Nachhaltig Fensterputzen mit Essig & Co.

Mit Essig lassen sich Kalk, Fett und andere Rückstände leicht entfernen, es reicht völlig aus, einen Spritzer davon in warmes Wasser zu geben. Aufgrund des hohen Säuregehaltes ist jedoch Vorsicht geboten, denn dieser kann empfindliche Oberflächen – wie Fensterbänke aus Marmor – angreifen. Nimm deshalb vorsichtshalber Bio-Essig, da dieser einen geringeren Säuregehalt aufweist. Alternativ kannst du auch Zitrone verwenden, da diese weniger aggressiv, aber dennoch gründlich reinigen. Auch hier genügt ein Spritzer.

Schwarztee schafft Klarheit

Schwarztee enthält Gerbstoffe, die dabei helfen, Fett oder auch Nikotin zu lösen; zudem bilden sie eine Art Schutzfilm. Falls also in der Teekanne noch ein Rest Earl Grey oder Darjeeling zurückgeblieben ist, kannst du diesen wunderbar weiterverwenden. Falls nicht: Eine Tasse Tee mit zwei Beuteln aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen und ins Putzwasser geben.

Die Reste der privaten Teezeremonie kannst du wunderbar weiterverwenden! (Bild: Getty Images)

Alkohol ist die Lösung

Alkohol desinfiziert, löst Fette und ist noch dazu ökologischer als chemische Putzmittel: einen guten Schuss Spiritus in kaltes Wasser geben und die Glasscheiben mit schlangenförmigen Bewegungen von oben nach unten sauber wischen.

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Papiertücher sind übrigens nicht nötig, um die Fenster sauber zu bekommen. Mikrofasertücher eignen sich ebenso wie Zeitungspapier oder ausgemistete Strumpfhosen – deren feines Gewebe entfernt auch hartnäckigen Schmutz.

Feinschliff

Falls die Fenster mit der Zeit matt erscheinen, empfiehlt sich Leinöl zur Pflege. Ein Tupfen davon auf ein weiches Tuch geben und vorsichtig auf der Glasscheibe verteilen. Lass das Öl kurz einwirken und entferne es dann mit einem Tuch, das nicht fußelt. Bei Bedarf kannst du das Prozedere ein paar Mal wiederholen.

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