Happy 2020: Mit diesen 5 Tipps werden Morgenmuffel schneller wach

Ann-Catherin Karg
Freie Journalistin

Neues Jahr, neues Glück, aber auch jede Menge Druck, den wir uns vorrangig selbst machen. Mehr Sport, mehr Erfolg, mehr Me-Time – und am besten alles auf einmal! Dabei wissen wir doch eigentlich, dass es die kleinen Schritte sind, die uns dabei helfen, unser Leben langfristig so zu optimieren, dass wir glücklich(er) sind. Im Januar stellen wir täglich Tipps und Tricks vor, die sich ganz einfach in den Alltag integrieren lassen und für gute Laune sorgen. Heute: So kommst du leichter aus dem Bett und startest besser in den neuen Tag.

Der frühe Vogel... soll gefälligst abhauen? Mit diesen Tipps klappt das Aufstehen besser! (Bild: Getty Images)

Morgens aufstehen, das kann ganz schön hart sein. Vor allem, wenn es draußen noch dunkel ist und die muckelige Bettwärme einem die kalten Außentemperaturen nahezu unaushaltbar erscheinen lassen. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich selbst zu einem Kickstart zu verhelfen:

1. Die Snooze-Taste ist tabu

Für alle, die sich mit dem Aufstehen schwertun, ist die Snooze-Taste die größte Verlockung des Morgens. Allerdings trägt das ständige Einschlummern und wieder aufwachen nicht zur Erholung des Körpers bei. Dabei werden Hormone freigesetzt, die den Körper eigentlich in Schlaf versetzen sollen, die Leistungsfähigkeit kann den ganzen Tag über vermindert sein. Besser ist es, sich den Wecker so knapp zu stellen, dass man auch wirklich gleich aufstehen muss.

2. Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung

Babys und Hunde machen intuitiv vor, was man nach dem Schlafen tun sollte: sich richtig recken und strecken, um die Sehnen und Muskeln zu aktivieren. Dazu sollte man tief einatmen, um möglichst viel wach machenden Sauerstoff in die Lunge zu bekommen. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, reichen morgens schon fünf bis sieben Minuten Sport: Ein bisschen Krafttraining in Form von Kniebeugen oder Liegestützen oder Yoga sind ideal.

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Viel besser als zu Snoozen: Musik aufdrehen und in den Tag tanzen! (Bild: Getty Images)

3. Motiviere dich selbst

Morgens braucht man eine Portion Motivation, um richtig in die Puschen zu kommen. Da kann es helfen, sich vor Augen zu führen, was einem an diesem Tag an Positivem erwartet: Ein leckeres Frühstück oder Abendessen, ein entspannender Besuch in der Sauna, das Treffen mit der neuen Kollegin, die einem so sympathisch ist – schöne Dinge lassen sich in jeden Tag packen. Auch fröhliche Musik kann am Morgen die Laune heben.

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4. Viel Wasser und ein gesundes Frühstück

Nach der Nacht, in der man viel schwitzen und dementsprechend viel Flüssigkeit verlieren kann, sollte man erst einmal viel trinken, am bekömmlichsten für den leeren Magen ist ein großes Glas lauwarmes Wasser. Für einen guten Start in den Tag ist auch ein gutes Frühstück wichtig. Viel muss es nicht sein, aber ein gesundes Müsli mit Früchten und Nüssen oder ein Vollkornbrot mit frischem Orangensaft sind viel besser, als ein hastig verspeister und mit viel Kaffee hinuntergespülter Toast.

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5. Bewegung im Hellen sorgt für gute Laune

Wer sich draußen an der frischen Luft bewegt und dafür sorgt, dass er natürliches Sonnenlicht abbekommt, kurbelt damit die Seroninproduktion im Körper an, die sich positiv auf die Stimmung auswirkt. Der Fußweg zur Arbeit oder ein, zwei Stationen, die man nicht mit der U-Bahn oder dem Bus fährt und stattdessen läuft, können dafür reichen und das Sonnenlicht dringt übrigens auch durch eine graue Wolkenschicht. Wer vor Sonnenaufgang unterwegs ist, kann vielleicht vormittags oder mittags einen kleinen Spaziergang einlegen.

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