Warum wir an Weihnachten eine 5-Cent-Münze brauchen: Tricks rund um den Christbaum

·Freie Autorin
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Ist der Weihnachtsbaum einmal gefällt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis er seine Frische, Farbe und schließlich auch seine Nadeln verliert. Doch dieser Prozess lässt sich zumindest hinauszögern, indem man ein paar Dinge beachtet - und den einen oder anderen Trick anwendet.

Grün und nadelfrei soll der Weihnachtsbaum sein - doch wie schafft man es, dass er so bleibt? (Bild: Getty Images)
Grün und nadelfrei soll der Weihnachtsbaum sein - doch wie schafft man es, dass er so bleibt? (Bild: Getty Images)

Leise rieseln die Tannennadeln: Alle Jahre wieder beginnt der Kampf gegen die Zeit, um den Weihnachtsbaum so lange wie möglich frisch und grün zu halten. Was ihr dabei beachten solltet - und warum euch eine 5-Cent-Münze dabei helfen kann - erfahrt ihr hier. Die besten Tipps und Tricks gegen das Nadeln beim Christbaum: 

Beim Kauf vom Weihnachtsbaum nicht nur auf die Nadeln schauen, sondern auf den Stamm

Schön bauschig und vor allem grün soll der Weihnachtsbaum sein. Doch wenn es um die Wahl des frischesten Tannenbaums geht, ist nicht nur die Farbe der Nadeln ausschlaggebend. Idealerweise sollte der Christbaum möglichst frisch gefällt sein, um lange zu halten, und das verrät vor insbesondere die Schnittstelle: Ist diese hell und fast weiß, deutet dies auf Frische hin. Mit der Zeit verfärbt sich das Holz am Anschnitt nämlich grau. 

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Um festzustellen, wie frisch gefällt der Baum ist, kann man probeweise die Nadeln sanft zum Stamm hin zurückstreifen. Fallen sie dabei bereits ab, dauert es auch nicht mehr lange, bis sie von alleine von den Ästen rieseln. 

Hell und weißlich-gelb statt grau: Das ist der Stamm eines frischen Tannebaums (Bild: Getty Images)
Hell und weißlich-gelb statt grau: Das ist der Stamm eines frischen Tannebaums (Bild: Getty Images)

Den Christbaum kühl zwischenlagern

Zwischen Kauf und Schmücken vergehen in der Regel noch ein paar Tage. Diese sollte der Baum nicht in der warmen Stube verbringen, sondern vorzugsweise an einem kühlen Ort. Hierfür eigenen sich:

  • der Keller

  • die Garage

  • der Balkon

  • Terrasse oder Garten

Auch hier schadet es übrigens nicht, dem Baum bereits in einen Topf voll Wasser zu stellen, damit er seine Feuchtigkeit behält. Dies sollte allerdings nur dann gemacht werden, wenn er nicht bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt aufbewahrt wird. 

Nach dem Aufstellen 5 Cent ins Wasser geben

Eine ständige Versorgung mit Wasser ist auch nach dem Aufstellen und Schmücken unerlässlich: Sitzt der Weihnachtsbaum auf dem Trockenen, verliert er umso schneller seine Nadeln. Wer dies noch weiter hinauszögern will, sollte seiner Tanne außerdem 5 Cent spendieren. 

Denn eine Kupfermünze im Wasser gibt Mineralien ab, von denen der Christbaum profitiert. Zudem hat das Metall eine antibakterielle Wirkung, die Fäulniserregern vorbeugen kann. 

Der Ursprung: Warum schmücken wir an Weihnachten eigentlich Bäume?

Meiden sollte man hingegen Glyzerin, das nach wie vor gerne als Zusatz im Wasser des Weihnachtsbaums empfohlen wird. Dieses hält den Baum nicht länger frisch und kann zudem dazu führen, dass sich die Nadeln rotbraun verfärben. 

Weihnachtsbäume mit Wasser bestäuben

Füllt das Wasser regelmäßig - am besten täglich - nach, damit der Weihnachtsbaum stets genug Feuchtigkeit hat. Diese kann man ihm übrigens auch von außen gönnen: Wer seinen Christbaum einmal täglich mit Wasser aus der Sprühflasche benetzt, hält die Nadeln auch länger frisch. Diese geben dann nicht so viel Flüssigkeit nach außen ab.

Weihnachtsbäume brauchen viel Wasser (Bild: Getty Images)
Weihnachtsbäume brauchen viel Wasser (Bild: Getty Images)

Ansägen, aber nicht anspitzen

Damit der Christbaum das Wasser aus dem Behälter so gut wie möglich aufnehmen kann, sollte er vor dem Aufstellen übrigens noch einmal angesägt werden. Eine Scheibe von etwas drei Zentimetern genügen, um die Leitungsbahnen wieder freizulegen. 

Die beliebte Methode, den Baum anzuspitzen, um möglichst viel Fläche für das Wasser zu schaffen, bringt jedoch wenig: Der Tannenbaum nimmt Flüssigkeit nämlich zwischen Rinde und Stamm auf - fehlt die Rinde, ist auch die Wasseraufnahme nicht möglich. 

Der richtige Standort für den Weihnachtsbaum

Nicht zuletzt ist der richtige Standort im Haus oder in der Wohnung entscheidend dafür, dass der Weihnachtsbaum lange frisch bleibt. Bestimmte Bedingungen begünstigen schnelles Austrocknen des Baums: 

  • Fußbodenheizung

  • weitere Wärmequellen wie Heizkörper oder Kaminöfen

  • direktes Sonnenlicht

  • Zugluft

  • starke und häufige Temperaturschwankungen 

Auch wenn stete Zugluft dem Christbaum nicht gut tut, sollte dennoch regelmäßig gelüftet werden. Frische, sauerstoffreiche Luft hilft dabei, die Tanne frisch zu halten. 

Video: Feuerhölle im Wohnzimmer: So verhindert man einen brennenden Weihnachtsbaum

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