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5 Gründe, warum du jeden Morgen Zitronenwasser trinken solltest

Zitronenwasser selber mixen ist ganz leicht und liefert dem Körper wichtige Nährstoffe. (Bild: Getty Images)
Zitronenwasser selber mixen ist ganz leicht und liefert dem Körper wichtige Nährstoffe. (Bild: Getty Images)

Was auf Instagram, TikTok und Co. als neuer Gesundheitstrend gehypt wird, gehört bereits seit Jahrhunderten zu den Basics in der ayurvedischen Ernährungslehre: Ein Glas Zitronenwasser am Morgen auf nüchternen Magen – vertreibt zwar nicht Kummer und Sorgen, tut dem Körper aber in vielerlei Hinsicht gut.

Die Zubereitung ist außerdem mehr als einfach und obendrein preiswert: Für den morgendlichen Cocktail wird der Saft einer halben Zitrone in ein großes Glas mit lauwarmem Wasser gegeben. Kaltes Wasser ist nicht zu empfehlen, da der Körper sonst zusätzlich Energie aufwenden muss, um das Wasser aufzuwärmen. Bei Körpertemperatur können die Nähr- und Vitalstoffe hingegen sofort aufgenommen werden.

Welche Benefits das Trinken von warmem Zitronenwasser auf Körper und Geist hat – hier sind 5 Gründe, warum du jeden Morgen Zitronenwasser trinken solltest.

1. Wasserhaushalt wieder auffüllen

Der Mensch besteht zu rund 50 bis 65% aus Wasser, das ist hinlänglich bekannt. Aber wusstest du, dass man im Schlaf bis zu zwei Liter Flüssigkeit, bei Krankheit oder wenn man stark schwitzt sogar noch mehr, verliert? Es ist also ratsam, gleich am Morgen nach dem Aufstehen die Wasserreserven des Körpers wieder aufzufüllen.

Denn Wasser unterstützt zahlreiche wichtige Funktionen im menschlichen Körper: Wasser ist Grundbestandteil des Blutes, es löst Stoffe wie Vitamine oder Zuckermoleküle und Salze wie Natrium oder Kalium sowie Nähr- und Sauerstoff werden so transportiert.

Zitronenwasser ist nicht nur ein guter Durstlöscher, dessen erfrischender Geschmack zudem dazu führt, dass man mehr trinkt, sondern auch optimal geeignet, um den Körper nach dem Schlafen zu rehydrieren.

2. Zitronenwasser unterstützt die Verdauung

Warmes Zitronenwasser regt die Verdauung an, erleichtert den Stuhlgang und kann sowohl gegen Verstopfung, Sodbrennen als auch Durchfall helfen. Die Säure der Zitrone unterstützt den Magen bei der Proteinverdauung und kurbelt die Gallenproduktion der Leber an.

Dadurch werden Schad- und Giftstoffe schneller aus dem Körper befördert. Diese Art Detox kann auch einem Blähbauch entgegenwirken.

Erfrischt und gleicht den Elektrolyte-Haushalt wieder aus: Nicht nur nach einem schweißtreibenden Workout ist warmes Zitronenwasser der perfekte Durstlöscher. (Bild: Getty Images)
Erfrischt und gleicht den Elektrolyte-Haushalt wieder aus: Nicht nur nach einem schweißtreibenden Workout ist warmes Zitronenwasser der perfekte Durstlöscher. (Bild: Getty Images)

3. Basen-Power zur Entsäuerung

Zitronen sind, wie man anhand des sauren Geschmacks im ersten Moment vielleicht nicht denken mag, ein basisches Lebensmittel. Das heißt: Die in der Zitrone enthaltene Säure wird im Körper basisch verstoffwechselt und reguliert damit den Säure-Basen-Haushalt, der durch den Genuss von Lebensmitteln wie Zucker, Weißmehl und Fleisch aus dem Gleichgewicht kommen kann.

Durch die basische Wirkung der Zitronensäure kann auch der Harnsäurewert im Körper gesenkt werden, was sich wiederrum positiv auf Erkrankungen wie Gicht und Gelenkschmerzen auswirkt. Denn grundsätzlich gilt: Weniger Säure im Blut beugt Krankheiten vor und unterstützt bei Heilungsprozessen.

4. Booster fürs Immunsystem

Das Zitrusfrüchtchen steckt voller guter Nährstoffe, die dem Körper guttun: Allen voran enthalten Zitronen natürlich viel Vitamin C – ein echtes Antioxidant, das schädliche Radikale im Körper abfängt und das Immunsystem stärkt. Außerdem unterstützt Vitamin C die Aufnahme von Eisen und fördert damit die Funktion der Blutgefäße sowie die Gesundheit von Knochen, Zähnen und Haut.

Kalzium, Kalium und Pektin sowie Vitamin A wirken zudem antibakteriell und entzündungshemmend, wodurch beispielsweise auch der Rachenraum vor Viren geschützt wird.

5. Weil's noch schöner macht!

Apropos Vitamin C und Antioxidantien: Diese beiden Inhaltsstoffe der Zitrone haben auch eine positive Wirkung auf unser Hautbild. Denn nicht nur die Extraportion Wasser ist gut, um die Zellen mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen und damit schön aufzupolstern.

Vitamin C regt die körpereigene Kollegenproduktion an – Kollagen ist der Hauptbestandteil des Bindegewebes, der für die Elastizität und Festigkeit der Haut verantwortlich ist. Die im Zitronenwasser enthaltenen Antioxidantien helfen, freie Radikale, also schädliche Umwelteinflüsse, die die Haut strapazieren, unschädlich zu machen.

Es lohnt sich also definitv, morgens nicht sofort mit einem Kaffee, sondern mit einem zitronigen Frischekick in den Tag zu starten. Die beste Wirkung erzielt man, indem man wirklich darauf achtet, das Zitronenwasser nüchtern, also auf leeren Magen zu trinken und einen Abstand von mindestens 30 Minuten zur ersten Mahlzeit einzuhalten.

Einziger Nachteil: Die im Zitronensaft enthaltene Säure kann den Zahnschmelz angreifen – manch eine*r reagiert sogar direkt beim Trinken empfindlich und verspürt Schmerzen an den Zähnen. Hier kann es helfen, das Zitronenwasser mit einen Strohhalm zu trinken, dabei kommen die Zähne nämlich weniger damit in Berührung.

Nach dem Genuss sollte man den Mund mit Wasser ausspülen. Aber Achtung, bitte nicht sofort die Zähne putzen, sondern lieber noch etwas warten, um den Zahnschmelz nicht noch mehr anzugreifen.