Werbung

Wärmflasche: Diese Fehler schaden Haut und Umwelt

Bei Kälte hilft nicht nur eine warme Decke, sondern noch besser eine Wärmflasche. Ein paar Dinge sollte man dabei allerdings beachten.

Eine Wärmflasche wirkt wohltuend bei Magenbeschwerden. (Bild: Getty Images)
Eine Wärmflasche wirkt wohltuend bei Magenbeschwerden. (Bild: Getty Images)

Sie ist günstig, praktisch und in fast jedem Haushalt vorhanden: Die Wärmflasche gilt als altes Hausmittel und hat sich besonders bei Magen- und Muskelschmerzen bewährt. Aber auch wer einfach nur friert, sorgt mit einer Wärmflasche unter der Decke oder an den Füßen ganz fix für Wohlfühltemperaturen.

Die Anwendung ist kinderleicht: Warmes Wasser in die Flasche füllen, zuschrauben, fertig. Kann man nicht viel falsch machen – oder etwa doch? Tatsächlich gibt es selbst bei der einfachen Wärmflasche einige Fehler, die entweder das Material strapazieren, die Umwelt belasten oder sogar die Haut schädigen.

Das Wasser ist zu heiß

Je heißer, umso besser? Besser nicht bei der Wärmflasche. Instinktiv füllen viele Benutzer oft kochend heißes Wasser in ihre Wärmflaschen ein. Doch dabei wird die Wärmflasche viel zu heiß. Wer sich auf Dauer mit einer glühenden Wärmflasche einkuschelt, riskiert sogar seine Hautgesundheit. Wir die Haut über einen langen Zeitraum mit starker Wärme konfrontiert, können gitterförmige, rötliche Hautveränderungen an der Oberfläche entstehen.

Reich an Antioxidantien: Fünf Gewürze, die gut für das Herz sind

Das nennt sich dann Hitzemelanose oder auch “Toasted Skin Syndrom“. Zwar sind die Pigmentierungen nicht schmerzhaft, eine wirksame Behandlung gibt es bislang aber nicht. Optimal ist übrigens eine Wassertemperatur von ca. 50 Grad. Bei Kindern sollten es sogar nur 40 Grad sein.

Die Wärmflasche ist zu voll

Wer seine Wärmflasche randvoll befüllt, riskiert nicht nur Verbrühungen. Durch das Überfüllen entsteht ein enormer Druck im Inneren, die Wärmflasche bläht sich auf. Dadurch wird das Material stark belastet, manch einer bekommt die Flasche sogar gar nicht mehr auf. Besser: Auf die Max-Markierungen der Flasche achten und wirklich nur diese Menge an Wasser einfüllen. Vor dem Verschließen kurz ausdampfen lassen, dann erst locker zuschrauben, übrige Luft ausstreichen, bevor die Wärmflasche fest verschlossen wird.

Die Wärmflasche wird nicht ausgeleert

Ein beliebtes Phänomen: Die Wärmflasche ist kalt und wird – inklusive Wasser – wieder weggepackt. Das Ausleeren spart man sich, aus Bequemlichkeit und Umweltschutzgründen. Erst bei der nächsten Benutzung wird dann das Wasser wiederverwendet. Umweltbewusst ist ein solches Vorgehen aber nicht unbedingt. Denn das Wasser tut dem Material der Wärmflasche auf Dauer nicht gut, wenn es tage- oder monatelang in der Gummihülle bleibt. Was aber grundsätzlich richtig ist: Das Wasser sollte nicht einfach so im Abfluss verschwinden.

Das Wasser wird weggeschüttet

Statt das alte Wasser aus der Wärmflasche gedankenlos weg zu schütten, sollte man es lieber wiederverwenden. Zum Beispiel zum Blumengießen. Oder direkt für eine neue Wärmflasche. Alternativ lässt es sich auch noch zum Putzen verwenden. Die leere Wärmflasche dann unbedingt kopfüber zum Trocknen aufhängen, damit sich keine Ablagerungen oder Schimmel bilden.

VIDEO: Die Deutschen bewegen sich zu wenig